Gnorix und die Minen von Crimlak I – Unterbezahlt und überrüstet

1 Antwort

16.5.1214 GF Einige Lange (Menschen), ein Spitzohr (Elf) und Ich haben einen Händler seit einigen Tagen begleitet und kamen heute im Handelsposten Sternbacher an. Dieser liegt im Dreiental am Bertelsweg. Allerdings stellte sich in der Taverne heraus dass der Händler nicht eine Münze bei sich trug und so hat ihn der Wirt Milos vor die Tür gesetzt. Einer der Langen, ich glaube es war Sandor, wollte ihm noch nacheilen. Auch wenn er behauptet barmherzig zu sein glaube ich dass er ihm insgeheim verprügeln wollte und es nur nicht zugeben wollte. Typisch Helias Anhänger.
Wenige Minuten später stellte sich heraus dass auch Etherion der Elf absolut blank war. Doch aus der erhofften Hetzjagd, ich würde auf die Hunde wetten, wurde leider nichts. Statt dessen sollen wir einen Brief zum Bruder des Wirtes bringen der in Crimlak lebt. Was für eine Enttäuschung, aber dafür gibt es wenigstens Gold.

17.5.1214 GF Wir brachen am Morgen auf Richtung Crimlak und erreichten es am Mittag ohne besondere Vorkommnisse. Ich glaube es lag daran das wir genau 3 Stunden und 59 Minuten unterwegs gewesen waren auch wenn ich es nicht beweisen kann. Irgendwas wäre nach vier Stunden sicher passiert. Die überaus freundliche und gut gerüstete Stadtwache (ob das wohl zusammenhängt, bei den Langen kann man ja nie wissen) wies uns den Weg zur Schenke. Sie lag quasi direkt Gegenüber und ich kann mir nicht erklären wie die anderen sie nicht sehen konnten. Ich habe sie natürlich sofort erblickt.
Im Gasthaus redeten wir mit der Wirtin Ludmilla, bestellten uns etwas zu Essen und beschlossen auch, hier zu nächtigen. Die Wirtin berichtete uns, als sie uns das Essen brachte, dass der Vertreter des vestracher Gildenrates Gernot Breuker angeblich einen Auftrag zu vergeben hatte, der unsere klammen Börsen mit Gold füllen könnte. Die Straße hier her wird angeblich immer unsicherer und es werden fähige Recken, oder zu mindestens ein fähiger Gnom und etwas Kanonenfutter, gesucht um der Sache auf den Grund zu gehen. Ein geeigneter Auftrag für Gnorixs Gruppe, wie ich unsere Runde heimlich getauft habe. Alliterationen sind schon etwas feines.
Als wir unser Mahl beendet hatten trat auch Ferrenc Sternbacher, der Empfänger des Briefes, an unseren Tisch und gab uns 1 Goldstück und 9 Silbermünzen. Ich bot mich an zu wechseln und legte 6 Silber auf den Tisch und nahm das Goldstück. Der Elf begann zu protestieren und wollte, dass ich zehn Silber hinlegte doch Sandor meinte das alles hätte schon seine Richtigkeit. Wenigstens einer mit einem Funken Intelligenz, auch wenn sie gegen die Meine natürlich unbedeutend wirkt.
Den Rest des Tages wanderten wir, zum Teil getrennt, durch die Stadt wobei die beiden Deppen der Gruppe… ich meine natürlich tapfere Krieger… den Abgesandten der Gilde besuchten um mehr über den Auftrag heraus zu finden. Und so erfuhr ich abends, dass wir für läppische 50 Goldmünzen den kompletten Weg abgehen sollten. Hätten sie mich mitgenommen würden wir vermutlich das doppelte bekommen, aber die beiden würden ja selbst eine Diskussion gegen ihre Schwerter verlieren.
Außerdem berichtete unser Heiler noch, dass es angeblich einen Magierturm geben sollte, der vielleicht eine Gefahr für die Stadt sein würde und sich Nördlich von ihr befand. Der Bewohner ist vermutlich ein Schwarzmagier namens Hedlock. Mit dieser neuen Erkenntnis gingen wir zu Bett und beschlossen, morgen aufzubrechen und den Antwortbrief von Ferrenc mit zu nehmen.

18.5.1214 GF Am nächsten Morgen erzählte uns Ludmilla, dass in der Nacht ein Händler in die Taverne Gegenüber, die natürlich rein zu fällig ihrem Ehegatten gehörte, angekommen war, der überfallen worden war. Ein kurzes Gespräch mit ihm, in dem mehrere Tote erwähnt wurden, klärte den grundsätzlichen Sachverhalt. Viel wichtiger als das Schicksal seiner Begleiter schienen dem Händler aber seine Fässer mit Gewürzen zu sein, und er bot uns pro Stück das wir wiederbeschaffen würden 50 Goldmünzen. Das Angebot wurde angenommen und nach einem kurzen Besuch bei der Stadtwache gingen wir endlich los.
Wir folgte den Weg den wir gekommen waren bogen aber nach Norden ab und erreichten bald ein Wäldchen. Am Ende des Waldes fanden wir einen Wagen der vom Weg gezogen und komplett leer geräumt war. Auch die erwähnten Leichen konnten wir entdecken wobei die Menschen sie in den Karren legten während das Spitzohr nach Spuren suchte und nach kurzer Suche auch eine entdecken konnte, wobei vermutlich jeder Idiot das geschafft hätte. (also passte es im Grunde doch, dass Eterion sie gefunden hatte).
Den Spuren folgten wir noch einige Zeit nach Nordosten in Richtung der Berge und entdeckten dort eine Lichtung mit einer Abraumhalde und dahinter verborgen einen Höhleneingang mit zwei Kobolden davor. Diese wurden vom Elfen und einem der Langen in einer Zurschaustellung übertriebener Gewalt niedergemetzelt, so dass wir die Höhle ungehindert und vor allem ungesehen betreten konnten.

Print Friendly, PDF & Email

One thought on “Gnorix und die Minen von Crimlak I – Unterbezahlt und überrüstet

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Datenschutzhinweise: Die E-Mailadresse wird an den Dienst Gravatar übermittelt (ein Dienst der Wordpress Entwickler Auttomatic), um zu prüfen, ob die Kommentatoren dort ein Profilbild hinterlegt haben. Zu Details hierzu sowie generell zur Verarbeitung Deiner Daten und Widerrufsmöglichkeiten, verweisen wir Dich auf unsere Datenschutzerklärung. Du kannst gerne Pseudonyme und anonyme Angaben hinterlassen.