Ankunft in Tharbad und die Audienz im Roten Palast

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Vor den Toren von Tharbad

Die Reise führt die Gefährten schließlich nach Tharbad. Während die Höfe im Umland der Stadt noch weitgehend intakt wirken, bietet der äußere Stadtring ein Bild des Verfalls. Erst der innere Ring ist besser erhalten und wird durch ein bewachtes Torhaus geschützt. Über der gesamten Szenerie und den Ufern des Flusses ragen die mächtigen, imposanten Türme der großen Brücke von Tharbad auf.

An den Toren prangt das Wappen der Stadtwache: Zwei Türme und ein Schwan. Bevor den Gefährten Einlass gewährt wird, unterweist ein Wachmann die Gruppe streng in die Gesetze der Stadt:

– Flussüberquerung: Das Überqueren des Flusses ist zum Schutz der Stadt strikt untersagt.
– Gehorsam: Widerspruch und Ungehorsam gegenüber der Wache werden nicht geduldet.
– Ausreiseverbot: Wer in Tharbad lebt, darf die Stadt nicht mehr verlassen.
– Ressourcenschutz: Lebensmittel und Feuerholz dürfen weder vergeudet noch geteilt werden.
– Zoll & Steuern: Fremde und Hausierer haben Zoll zu entrichten, wer innerhalb der Mauern wohnt, zahlt Steuern.
– Königsrecht: In allen übrigen Angelegenheiten gilt das Gesetz des Königs.

Im Gasthaus „Brückenhaus“

Nach dem Passieren der Wache wird den Gefährten ihr Quartier im Brückenhaus zugewiesen. Der Wirt, ein ehemaliger Soldat namens Titus, erweist sich nach einer passenden Bestechung als gesprächig. Er bestätigt, dass die von den Gefährten gesuchten Breeländer tatsächlich vor Kurzem in der Stadt gesehen wurden.

Das Gasthaus sorgt mit üppigen Portionen und großen Humpen für Stärkung, doch die Atmosphäre bleibt angespannt. Auffällig ist das Stadtbild. Die Soldaten, die Wachen und die halbe Bevölkerung tragen rote Stoffarmbänder und beäugen Fremde mit großem Misstrauen. Neben dem belebten Markt stechen vor allem das Rote Haus sowie die Festung hervor, wobei Letztere sich in einem eher schlechten Zustand befindet.

Die Einladung in den Roten Palast

Die Präsenz der Gruppe bleibt nicht unbemerkt. Leutnant Tom Messing tritt an die Gefährten heran und spricht eine Einladung in den Roten Palast aus.

Im ersten Stock des Palastes, im stimmungsvoll von unzähligen Kerzen erleuchteten Audienzsaal, findet die Begegnung statt. Vor dem Betreten müssen die Abenteurer jedoch all ihre Waffen abgeben. Neben der Gruppe befinden sich bereits über ein Dutzend weitere Anwesende im Saal, viele von ihnen machen keineswegs den Eindruck, freiwillig hier zu sein.

Im Hintergrund zeigt sich die herrschende Familie:
– Fürst & Hauptmann Gurnau: Ein älterer, nobel gekleideter Herrscher.
– Tarnau Sohn von Gurnau: Trägt eine Prunkrüstung, die an die Harnische Gondors erinnert.
– Fürstin Almarian Stock: Eine edle aristokratische Dame mit auffallend strenger Haltung.

Das Wort vor dem Fürsten

Nachdem der Herold die Gefährten namentlich angekündigt hat, entspinnt sich ein geschicktes diplomatisches Verhandlungsspiel mit den Machthabern:

– Identität & Motivation (Rätseln): Die Gefährten überzeugen den Fürsten erfolgreich davon, dass sie als Schatzsucher und Abenteurer unterwegs sind.
– Das Ziel der Suche (Überreden): Sie legen dar, dass sie auf der Spur der Breeländer sind.
– Diplomatischer Auftrag (Beeindrucken): Die Gruppe tritt selbstbewusst auf und erklärt, im Auftrag des Vogts von Bree als Unterhändler entsandt worden zu sein.
– Der Elb der Gruppe (Rätseln): Es wird plausibel dargelegt, dass der Elb im Auftrag von Cirdan dem Schiffbauer reist.

Konfliktpotenzial: Die Ehefrau des Fürsten zeigt offene Abscheu gegenüber den Breeländern und fordert lautstark, diese müssten Tribut zollen. Dem Fürsten gelingt es jedoch vorerst, seine Gemahlin zu beruhigen und die Lage zu deeskalieren.

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