Frau in Öl

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06.10.1977 – Gottfried Henker fährt zur Charitée um Hermann Weißkopf zu besuchen. Leider wird er vom Nachtwächter abgewiesen, hinterlässt aber einen Strauß Blumen und einen Zettel mit dem Wunsch der baldigen Genesung und der Hoffnung auf ein rasches Wiedersehen. Zumindest kann Gottfried herausbekommen, in welchem Zimmer Hermann  untergebracht ist. Er liegt auf Station C1 Zimmer 231.

07.10.1977 – Die Gruppe trifft sich gegen 21.00 im vorbereiteten Separée des Noire & Blanc. Gottfried Henker bietet allen mit Wein vermischtes Blut an. Alle bedienen sich daran, was für Gottfried ein Beweis ist, dass man ihm vertraut. Ebenso ist es für die anderen ein Vertrauensbeweis da es sich um gewöhnliches Menschenblut handelt.

Während des Treffens vernehmen alle das Bellen eines Hundes. Es ist Sveet, der Hund von Michael Rand — etwas ist nicht in Ordnung.

Michael Rand und Brad McQueen verlassen das Noire & Blanc um nach dem Rechten zu sehen. Peter Richter sieht derweil aus einem der Fenster während Gottfried an der Eingangstür wache hält.

Brad kann auf der gegenüberliegenden Straßenseite eine Person erkennen, die offenbar das Noire & Blanc beobachtet.

Brad und Michael versuchen den Beobachter aufzugreifen. Beim Wechsel auf die andere Straßenseite wird Michael unverhofft von einigen Tauben attackiert, obwohl er seit dem Verlassen des Separées verdunkelt ist. Leider hat das auf Tiere keine Auswirkung.

Brad kann eine Person erkennen, die gleich darauf vor seinen Augen verschwindet, sich förmlich in Nebel auflöst. Michael kann dagegen erkennen, dass die Person im dahinterliegenden Hauseingang verschwindet. Peter und Gottfried schließen zu den anderen auf und Michael ruf den anderen zu, dass der Beobachter im Haus verschwunden ist. Nun können alle die Person verfolgen. Die Gestalt flüchtet in die oberen Etagen des Gebäudes — und dabei lässt sich erahnen, dass es sich bei der Person um eine Frau handeln muss. Brad kann zu der Gestalt aufschließen und steht kurz darauf dem Lauf eines Revolvers gegenüber.

Einen Wimpernschlag später wird auch schon der Abzug betätigt. Durch eine glückliche… oder unglückliche Fügung explodiert allerdings die Kugel im Lauf der Waffe und schleudert die Angreiferin rückwärts auf den Boden. Brad springt daraufhin mit vollem Anlauf auf die Angreiferin um sie festzuhalten. In dem Handgemenge gelingt es der Angreiferin, Brad in den Hals zu beißen und beginnt nun von ihm zu trinken. Dadurch ist Brad außer Gefecht gesetzt. Michael konnte inzwischen zu Brad und Gottfried aufschließen und kann Brad aus dem Griff der Vampirin befreien indem er sie von Brad mit Gewalt losreißt und an die nächste Wand schleudert, an der sie abprallt und auf dem Boden aufschlägt.

Durch den hohen Blutverlust verfällt Brad nun in Raserei und findet in Michael ein geeignetes Ziel um seinen Blutvorrat wieder aufzufrischen. Michael gelingt es nicht, sich aus dem Griff von Brad los zu reißen. In der Zwischenzeit konnte auch Peter zu der Gruppe aufschließen. Er und Gottfried konzentrieren sich gemeinsam auf die Vampirin. Peter verletzt sie mit seinem Messer am Arm. Bei dem Versuch die Vampirin zu umklammern gerät Gottfried unglücklicherweise ins Stolpern und stürzt die Treppe hinunter, auf den nächsten Treppenabsatz, wo der Fall gestoppt wird.

Die Gestalt der Vampirin verändert sich jetzt innerhalb weniger Sekunden in eine gewaltige Monstrosität von drei Metern Höhe und Schwingen auf dem Rücken. Peter springt dem Monster bis an die Kehle hinauf und versenkt seine Hauer in dessen Gurgel. Der durch den Biss verursachte Schaden, lässt das Ungetüm ohnmächtig zu Boden stürzen und samt Peter auf den gleichen Treppenabsatz fallen, auf dem bereits Gottfried zu Liegen gekommen ist. Als der Sturz endet, sitzt Peter auf der Brust des Unholds und zerfleischt weiter dessen Kehle. Brad ist wieder zu Besinnung gekommen und reiß geistesgegenwärtig ein Stück des Holzgeländers heraus und hält somit einen improvisierten Pfahl in den Händen — passende Größe für dieses Monster. Gottfried packt mit festem Griff Peter an den Schultern und zieht ihn von dem Monster herunter. Brad kann nun mit einem mächtigen Hieb den Pfahl durch das Herz des Ungetüms rammen. Kurz darauf hat sich die Situation schon weitgehend beruhigt. Das gepfählte Monster wird nun auf das Dach geschafft, Gottfried und Michael gehen zurück ins Noir & Blanc. Michael holt sich Eimer und Putzzeug um die Blutspuren zu beseitigen. Gottfried will mit Herrn Lüdenscheidt telefonieren. Britta kann Gottfried jedoch vorher abfangen und übergibt ihm ein Kärtchen mit der Nachricht, dass ein Paket angekommen sei.

Das Kärtchen enthält die Worte: Sehr geehrter Herr Henker, über Mme Radeaux erfuhr ich, dass Sie ein Liebhaber von victorianischer Kunst sind. Sie erhalten von mir ein Exemplar aus dieser Zeit, dass Sie interessieren dürfte und ich würde Sie bitten, mir davon eine Expertise zu erstellen. Mit freundlichen Grüßen, E.

Gottfried geht in sein Büro und findet ein Paket vor das die Form eines Gemäldes hat. Gut verpackt, steht es auf seinem Bürosessel. Während Gottfried die Nummer von Lüdenscheidt wählt, öffnet er das Paket und zum Vorschein kommt das Porträt einer Frau. Gottfried kann gleich auf den ersten Blick die verblüffende Ähnlichkeit der Frau im Porträt, mit der Vampirin die das Noire & Blanc beobachtet hat und die nun gepfählt auf dem Dach des Nachbarhauses liegt, erkennen und vor lauter Verwunderung legt er den Telefonhörer an dessen anderen Ende Herr Lüdenscheidt ist, bei Seite.

Gottfried eilt wieder zurück ins Nachbarhaus, wo sich bereits Michael, Peter und Brad mit der Säuberung des Treppenhauses beschäftigen.

Gottfried erklärt allen, dass er Herrn Lüdenscheidt nicht erreichen konnte, daraufhin will Michael mit seinem Kontaktmann Thomas Schmidt telefonieren. Gottfried und Michael gehen wieder zurück ins Noire & Blanc. Gottfried zeigt Michael das Portrait und kann ihn davon überzeugen, dass es besser sei zunächst nichts von diesem Vorfall zu erwähnen, da man erst heraus bekommen müsse was genau vor sich geht. Gottfried und Michael gehen nun wieder zurück ins Nachbarhaus und legen nun auch den anderen die Fakten dar und sprechen gemeinsam über das weitere Vorgehen. Gottfried versucht die anderen davon zu überzeugen, dass es besser sei den Vorfall zu verschweigen und die gepfählte Vampirin auf dem Dach zu belassen und sich in der Zwischenzeit um den kürzlich aufgefundenen Ventrue zu kümmern. Peter ist dagegen anderer Meinung, er möchte den Vorfall unbedingt der Obrigkeit melden da es sich bei der Kainitin schließlich um eine angehörige des Clans Tzcimisce, also des Sabbat handelt.

Peter macht sich auf den Weg nach unten um eine Telefonzelle zu suchen, Gottfried folgt ihm um ihn noch umzustimmen. Als beide aus dem Haus auf die Straße treten, sehen Sie wie ein Militär Jeep vorfährt und zwei Soldaten und ein höherrangiger Offizier aussteigen. Der Offizier ist ebenfalls Kainit. Mit russischem Akzent spricht er Peter und Gottfried an, sie sollen die gefangengenommene Kainitin übergeben und diesen Vorfall vergessen bevor es noch weiteres ungewolltes Blutvergießen gibt. Dabei betritt der Offizier das Haus während Gottfried und Peter versuchen, ihn davon abzuhalten.

In der Zwischenzeit werden Michael und Brad Zeuge, wie ein anderer Kainit auf dem Dachboden wie aus dem Nichts heraus auftaucht. Bei dieser Person handelt es sich um den verschollen geglaubten Ex-Prinzen Berlins, William. Er wechselt kurz ein paar Worte mit Michael und nimmt kurzerhand die auf dem Boden liegende Tzcimisce auf die Schulter und verschwindet mit ihr durch das Dachfenster.

Nur ein paar Sekunden später betritt der russische Offizier den Dachboden, mit Gottfried und Peter im Schlepptau und bemerkt mit messerscharfem Verstand, dass sich die Angelegenheit offenbar von selbst geregelt hat und verschwindet mit diesen Worten genauso schnell wie er aufgetaucht ist.

Völlig fassungslos begibt sich die Gruppe wieder in Gottfrieds Büro im Noire & Blanc und spricht über das geschehene als kurz darauf das Telefon klingelt. Anton Großhaldern ist dran und fragt ob etwas Besonderes geschehen sei. Gottfried verneint dieses, es sei alles in Ordnung, als man ein Motorrad vorfahren hört. Es ist die Harley von Pavel Ischta, der Geißel. Peter beobachtet wie die Geißel im Nachbarhaus verschwindet, nur um kurz darauf wieder heraus zu kommen und zu einem Telefon zu greifen, das auf seinem Motorrad angebracht ist. Das Gespräch dauert nur kurz und als es beendet ist, fährt die Geißel wieder ab. Herr Großhaldern wünscht daraufhin nur noch einen schönen Abend.

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