Düstere Warnung aus alten Legenden

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Nach den Strapazen des letzten Abenteuers kehrt die Gruppe in die vertrauten Gefilde von Bree zurück. Körper und Geist erschöpft, nutzen sie die Gelegenheit, um ihre Wunden zu versorgen, die dunklen Schatten der vergangenen Ereignisse abzustreifen und die erworbenen Schätze gerecht aufzuteilen. Zunächst wird Jari, der Zwerg, der Gerichtsbarkeit übergeben. Die Gruppe hegt keinen Zweifel an seiner Schuld, denn seine ruchlose Tat, unschuldige Seelen bewusst ins Verderben zu schicken, ist nicht zu leugnen. Dennoch wissen sie, dass Jari mit Ausflüchten und Manipulation versuchen wird, sich seiner Verantwortung zu entziehen. Ihre Hoffnung liegt darauf, dass der Vogt Twyc Grünblatt Gerechtigkeit walten lässt, obwohl sein Vorschlag, die Zwerge über das Urteil entscheiden zu lassen, die Gruppe in Sorge versetzt. Sigmar, erfüllt von einer tiefen moralischen Überzeugung, bietet sich selbst als Vollstrecker der Strafe an, sollte es an Alternativen fehlen.

Während sie sich in Bree umhören, erfahren die Abenteurer, dass Diamoc mit seiner Familie, nun ein neues Leben auf einem Hof im Norden von Bree begonnen hat. Scylda, das junge Mädchen, das sie einst retteten, wird in Bree unterrichtet und hilft tatkräftig im Gasthaus mit. Ein Besuch in Stadel bringt weitere Entwicklungen. Hein Langbaum, der Oberförster von Archet, ruft Jäger dazu auf, sich den aggressiven Wölfen im Wald entgegenzustellen, deren Verhalten in diesem Jahr ungewöhnlich bedrohlich ist. Die Gruppe merkt sich diese Information für später, denn ihre aktuellen Wege führen sie in eine andere Richtung.

Auf ihrem Rückweg treffen sie den eigentümlichen, aber faszinierenden Gelehrten Oswald Kirper, der sie nach Bree begleitet. Oswald, ein Mann von scharfem Verstand und fundiertem Wissen, entpuppt sich als Experte für alte Legenden und Artefakte. Seine Neugier wird geweckt, als die Gruppe ihm von ihren Entdeckungen über den Grabhügel und den Königsstuhl berichtet. Oswald ist begeistert, denn er hielt diese Geschichten bisher für reine Mythen. Er offenbart, dass in diesen Gräbern einst sowohl hochrangige als auch abtrünnige Fürsten Andors bestattet wurden, deren Namen aus den Annalen getilgt wurden. Doch die düstere Warnung, dass der Hexenmeister Gorlanc genau dieses Grab sucht, um dessen Geheimnisse zu entfesseln, liegt wie ein dunkler Schatten über seinen Erzählungen.

Zurück in Bree ruft Kaul Tribacher, ein engagierter junger Wächter, die Gruppe zum Vogt Twyc Grünblatt. Dort wiederholen sie die Geschichte von Jari und hoffen, dass ihre Worte ausreichen, um den Zwerg zur Rechenschaft zu ziehen. Der Vogt scheint zutiefst erschüttert, aber seine Entscheidung, vor einem Urteil zunächst die Zwerge zu befragen, lässt Zweifel zurück.

Im Tänzelnden Pony schließlich treffen die Abenteurer auf Galdor und Haleth, die ihnen nicht nur im Namen von Círdan danken, sondern auch eine neue Mission anbieten: Mallor Pechmantel, ein Waldläufer mit Informationen über Agenten von Gorlanc, benötigt dringend Unterstützung. Ohne zu zögern, nehmen die Abenteurer diese Herausforderung an. Den Abend nutzen sie, um Pläne zu schmieden, bevor sie am Morgen des 10. August aufbrechen, bereit für die nächste Etappe ihrer Reise.

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