Schlagwort-Archive: Zusammenfassung

Das Wesen

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02. Saatmond 990 – Ruine der Burg Tannhag

Unsere Krankheiten und Verletzungen sind größtenteils auskuriert. Auch Teldor geht es schon besser, seine entstellenden, eitrigen Pusteln und der Brechdurchfall sind beinahe abgeklungen.

Trellok untersucht weiterhin das Portal, um seine Geheimnisse zu entschlüsseln, zum Beispiel, wohin es führt. Er ist seiner Aussage nach von der Portalgilde schon vor den seltsamen Ereignissen losgeschickt worden, weil man bei der Portalgilde eine besondere Mondstellung ausmachte, die dieses Portal begünstigten. Oder die hatten einfachso ein Gefühl, richtig verstanden habe ich das nicht.

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Die Thorwalertrommel IV

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8. Phex 1039 BF, Tag des Atmaskot-Umzuges

Früh am Morgen Informierte Cordan Hauptmann Timpski von dem Plan der Glodenhöfer. Fast 100 Männer und Frauen sammelten sich zum Umzug an der Garnison. Das Wetter war warm. Schon an der Garnison sichteten wir einige stark alkoholisierten Bürger. Ob diese wohl später Probleme machen würden? Nach dem wir den Ablauf zusammen mit Hauptmann Timpski geplant hatten, wurden die Strohpuppen auf den Umzugswagen aufgestellt. Weiterlesen

Ein Goblin mehr oder weniger III

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Thestos

Wir hörten die Rufe und hastigen Schritte schnell in der Dunkelheit verschwinden. Ich schmeckte das Blut in meinem Mund, spuckte aus und sah mich um. Der Kampf war vorbei, die Schläger hatten einen blutigen Preis für den Hinterhalt gezahlt, den sie uns gelegt hatten. Allerdings sah auch unsere kleine Gruppe nicht mehr taufrisch aus. Ebenso wie ich selbst, hatten auch die Anderen einige Hiebe einstecken müssen, einzig Frode schien wie durch ein Wunder mit heiler Haut davongekommen zu sein. Dennoch bot er keinen sonderlich aufmunternden Anblick, wie er splitterfasernackt und von Kopf bis Fuß mit Schmutz und Blut bespritzt  und vor Kälte bibbernd in der Dunkelheit stand. Wir untersuchten schnell die Leichen der gefallenen Angreifer, bargen das Wenige, was sie an Wertvollem bei sich hatten und humpelten zurück in besser beleuchtete Teile der Stadt, nachdem wir Frode eilig einen Umhang übergeworfen hatten. Weiterlesen

Der Jäger IV

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Wer weiß was uns in Gunnvor erwarten würde, wenn wir mit den drei toten Söhnen des Jarl auftauchen. Hoffentlich hatten die Götter wirklich ein Auge auf uns, wie Hild immer wieder betont hatte. Eine lange Reise sollte auf uns warten, meinte sie als wir in Rohald aufbrachen. Was wenn selbst fünf Tage bereits für sie eine lange Reise waren? Oh, ihr glaubt gar nicht wie meine Gedärme zwickten bei dem Gedanken daran. Wie gerne hätte ich auch ein paar der Pilze gegessen, die Ubbo immer wieder Gnor in den Mund stopfte. Aber ich vermute, ihm ging es wie mir und er wollte seinen Vorrat nicht auch noch durch drei teilen müssen. Weiterlesen

Der Jäger III

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Noch in derselben Nacht packten wir unsere Sachen und brachen auf in Richtung Rohald, wo wir auch Odin sei Dank, umbehalten ankamen. Natürlich gingen wir zu aller erst in das große Langhaus von Rohald um Jarl Hrolf Knudson zu berichten. Viele der Bewohner von Rohald waren zu dieser späten Stunde nicht mehr zugegen und vielleicht auch deshalb oder weil ihn unsere Worte wirklich beunruhigten, war Hrolf sehr schweigsam. Am nächsten Tag wollte er zuerst einmal mit den Ältesten sprechen um dann zu schauen was weiter zu tun sei. Gnor Ygnarson wurde ein Platz am wärmenden Feuer Rohalds angeboten und ihm ein Lager im Gästehaus zugewiesen, sowie einiges an frischer Kleidung gebracht. Ihn wollte Hrolf ebenfalls am nächsten Morgen befragen. Weiterlesen

Das Vollmondfest – Teil 5

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05. Oktober 2952 DZ – Niedertäler, Schlangenwald, Abends

Wir rasten noch etwas, damit Ferdibrand und ich uns erholen können. Earendil kommt gegen 10 Uhr zu uns zurück. Er hat das Lager des Truppe gefunden und berichtet von sieben Personen: Cenric, die beiden Nordmänner, eine Frau und ein Mann, die nach Beorninger aussehen und zwei weiteren Männern, wahrscheinlich Waldmenschen. Cenric und die beiden Nordmänner sind gerüstet und bewaffnet, die anderen vier nur leicht bewaffnet und ohne Rüstung. Gegen Mitternacht brechen wir auf, um die Verfolgung aufzunehmen. Weiterlesen

Von Viereggs verlorene Vermerke, Berlin 1957, 9.-10. Januar

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Mittwoch, 9. Januar 1957
Ich streifte den sich überschlagenden Polizeiwagen. Der Mann, der sich neben mir außen an den Lastkraftwagen klammerte, musste seine Schwerthiebe gegen mich einen Moment aussetzen, damit er nicht von dem anderen Wagen erfasst wurde. Meine Pistole hatte endlich keine Ladehemmungen mehr, ich verpasste ihm zwei Kugeln, und er ließ sich zu Boden fallen. Weiterlesen

Ein Goblin mehr oder weniger IV

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Thestos

Der Kampf entbrannte zunächst auf der Treppe zum Keller, doch schon bald waren Cordan und ich mit einiger Gewalt in das Erdgeschoss vorgedrungen und gerieten dort durch eine Übermacht mehrerer Söldner in Bedrängnis. Zum Glück jedoch bot der Raum keine Möglichkeit uns zu flankieren und so konnten wir uns der Schurken erwehren.

Indes sahen sich Frode, Perjin und Yussuf im Keller eigenen Problemen ausgesetzt, denn zu ihrem Verdruss waren alsbald Geräusche aus den Tunneln der Kanalisation zu vernehmen und es tauchten auch von dieser Seite etliche Schurken auf. Wer zuerst auf den Gedanken kam den Durchgang mit Fässern und allerlei Möbeln zu versperren, das weiß ich nicht zu sagen, aber kurz entschlossen packten die drei zu und versperrten auf diese Weise den unteren Zugang zum Haus. Leider schlossen sie damit natürlich auch für uns diesen Rückzugsweg, aber das Eindringen weiterer Söldner zu verhindern, musste in diesem Moment oberstes Ziel sein. Weiterlesen

Kettenrasseln III – Gedenkt der Toten

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15. Wassermond 3. Monat im Jahr 991 LZ

Zwischenbericht IV zum aktuellen Stand der Expedition. 7 Tage nach dem ich auf die Reisenden getroffen bin. Noch keine neuen Erkenntnisse zu den seltsamen Waffen. Es zeigt sich, dass die Reisenden anscheinend ungewöhnliche Ereignisse anziehen.

Nach der Rettungsaktion in den Minen und dem Kampf gegen die Grabbeißer konnten wir zurück in die Stadt mit einigen Überlebenden. In der Mine fanden wir eine Wand mit Drachling Symbolen und ein gebrochenes Siegel, die Ursache des Erdbebens. Die Symbole waren ähnlich derer die wir am Turm fanden, es scheint einen Zusammenhang zu geben, der sich mir aber noch nicht erschließt. Weiterlesen

Das Vollmondfest – Teil 4

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3.Oktober 2952 DZ

Die Verfolgung der Nordmänner, unter ihnen wahrscheinlich Cenric, geht bis in die Nacht weiter. Und die Nachtruhe ist nur kurz. Dank Roderics beeindruckenden Fähigkeiten in der Jagdkunst, bleiben wir unserer Beute dicht auf der Spur. Es geht zunächst den Fluss entlang in Richtung Carrock, schließlich aber querfeldein Richtung Nebelgebirge. Wir marschieren unermüdlich, bis es selbst für Roderics Augen zu dunkel wird.

4.Oktober 2952 DZ

Erst in der Dämmerung können wir den Spuren weiter folgen. Sie führen noch auf der Ebene nach Norden. Nebelgebirge links und Anduin rechts sind etwa gleichweit von uns entfernt. Unterwegs treffen wir öfter auf ältere Spuren von Wolfsrudeln, später am Tag lassen sich auch ein paar der Biester in der Ferne blicken. Inzwischen wird die Ebene hügeliger und die Spur nähert sich wieder etwas dem Anduin. Die Nacht ist zu dunkel für eine Verfolgung und so machen wir Rast. Weiterlesen

Der Aufstieg von York 3 – Zeichen im Fleisch

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Freitag, der 21.03.1884: Sechs Monate sind vergangen, seitdem wieder Vampire durch das nächtliche York streifen. Die Kainskinder haben die Zeit genutzt, und sich still und heimlich eine bescheidene Machtbasis aufgebaut. Prinz Ian hat den Schlachthof Badgelhill Butchers gekauft, der von seinem Ghul Ethan Grees geleitet wird. Somit verfügt er über eine nahezu unerschöpfliche Bezugsquelle für tierisches Blut. Daneben besitzt er auch ein örtliches Bestattungsunternehmen mit Krematorium, das offiziell dem Ghul Richard Laker gehört, aber dem Brujah O’Ceallaigh als Unterschlupf dient. Der Ire hat ein Auge auf den Laden, um seine Zuverlässigkeit zu beweisen. Auch in die Eisenbahnergewerkschaft hat der Nosferatu seine Klauen geschlagen. Dort hat der den geghulten David McCallan eingeschleust, um über die Gewerkschaft Kontakte zum organisierten Verbrechen aufzubauen.
Die führenden Eisenbahner sollen im Schmugglergewerbe, insbesondere Opium, aktiv sein.
Sheriff Meriwether hingegen hat in den verrauchten Pubs den Detektive Sargent Joshua Flint kennen gelehrt und unter seine Kontrolle gebracht. Damit hat die Gesellschaft nun also auch einen Spitzel im Polizeiapparat von York. Weiterlesen

Von Viereggs verlorene Vermerke, Berlin 1957, 8. Januar

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Das Schloss des Fuchsbaus war aufgebrochen worden, und Arnold von Siemens inspizierte den Schaden am frühen Abend höchstselbst. Niemand hielt sich dort auf, und nichts war gestohlen worden, so dass er es abhakte und seinen Ghul Johann anwies, das Schloss reparieren zu lassen. Er beschloss zu Fuß zurückzugehen – in einer Seitengasse traf er auf Alan Mackenzie, der den Einbruch fingiert hatte, um ihn zu sprechen. Er bat um Asyl bei der Carmarilla und warnte vor dem Sabbat, der plante Westberlin einzunehmen. Weiterlesen

Nacht über Tannhag 2 – Der Knotenpunkt

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Nacht vom 24. Auf den 25. Wassermond: Während der Großteil der Gruppe den verlassenen Turm erkundet, erholen sich Naruar und Yadri von ihren Erkältungen. Dies gelingt dem Alb wesentlich schneller als dem Zwerg. Gegen Abend erscheint im Gasthaus ein vornehm gekleideter, aber dem Anschein nach mies gelaunter Gnom aus Richtung Arwingen, welcher sich sogleich einem üppigen Abendmahl widmet. In dieser Zeit zieht langsam die Nacht herauf und während sich die Wirtin Almar und Yadri, sowie ein unbekanntes Mädchen zurückziehen, verweilt Naruar mit dem Gnomen zusammen im Schankraum. Mit einem Mal wird das Gasthaus von einem starken Ruck durchzogen. Bis auf Naruar und den Gnomen scheint dies allerdings von niemandem sonst bemerkt worden zu sein. Von dem geschwinden Erheben des Gnomes überrascht folgt der noch leicht Erkältete Naruar diesem vor das Gasthaus. Anstelle einer ruhigen und dunklen Nacht ist der Himmel in ein merkwürdiges rotes Leuchten gehüllt. Beim Versuch dem Gnom Informationen über das mysteriöse rote Licht im Norden zu entlocken kommt es zu dem ein oder anderen Kommunikationsproblem, sodass Naruar schlussendlich aus dem Dorf geworfen wird. Weiterlesen

Betty die Unschuldige

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Am 28.04. legt die Gruppe nach einer ereignislosen Seefahrt in Seagard an.

02.05: Ankunft in der Burg Roxten

Die Gruppe trifft zum richtigen Zeitpunkt ein, da der Lord der Burg zur Zeit an einer unbekannten Krankheit leidet. Doch bevor dies untersucht werden kann, wünscht der Lord mit jedem einzelnen aus der Gruppe persönlich zu sprechen. Ihm werden die genauen Details der Erlebnisse, die während der Reise geschehen sind, erzählt. Da Richard in seinen Augen den Schild auf unehrenhafte Art und Weise erworben hat, dieser aber von der Notwendigkeit seiner Tat überzeugt war, gibt ihm der Lord die Gelegenheit in einem Zweikampf mit Ser Hargrow zu beweisen, dass er würdig ist den Schild zu führen. Leider entscheidet das Schicksal sich gegen Richard, so dass er den Zweikampf verliert. Wie vereinbart wird der Schild an den Lord übergeben, der ihn so lange sicher verwahren möchte, bis Richard reif dafür ist ihn zu führen.

Nach diesem Vorfall wird Richard beauftragt herauszufinden wer hinter der vermeintlichen Vergiftung des Lords steckte. Nach einer langen Befragung aller Verdächtigen stellt sich heraus, dass eine der Mägde namens Betty dafür verantwortlich war. Diese gesteht, dass sie vor 3 Wochen von einem Seeadler aufgesucht wurde, der ihr per Gedankenkraft zu verstehen gab, dass sie dafür sorgen soll den Lord zu vergiften. Um sich ihrer Kooperation zuzusichern , übergibt dieser ihr einen abgetrennten Finger ihrer Mutter an dem noch ein Ehering steckte. Aus Angst um das Wohl ihrer Familie führte sie den Auftrag aus, aber nicht ohne vorher sichergestellt zu haben, dass so wenig Unschuldige wie nötigt geschädigt werden. Dieses nimmt der Lord zur Kenntnis, und führt am Ende dazu, dass ihr ein ehrenvoller und schneller Tod gewährt wird. Da sein Vater immer noch geschwächt ist, führt Richard persönlich das Urteil aus und enthauptet Betty.

Von Dornen und Bienen

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Drei Tage später trifft eine 300 Mann große Kavallerie-Einheit, angeführt vom Kastellan William Roxten, auf Harrenhall ein. Mit im Gepäck haben sie eine kleine Truhe, in der sich das Lösegeld für Ser Gregor und die Bezahlung für den angeheuerten Fassadenkletterer befindet.  Nach einem großem Gelage wird die Truhe mit 400 Golddrachen an Lady Wendt übergeben. Am Morgen darauf reist der komplette Tross mitsamt den beiden Söhnen des Hauses Roxten ab. Weiterlesen