Schlagwort-Archive: Spielrunden

Wenn der Nisse mit dem Nøck

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Aus Geschichten die ich gehört hatte, wusste ich, es musste der Sagenumwobene Rabenspeer sein. Aber was machte er im Tal der Dame des Eis? Das wollten wir auf dem Schiff besprechen und so gingen wir weiter zurück zum Boot. Dort wartete Ostwif immer noch auf uns und war sehr erstaunt uns so früh schon zurück zu sehen. Er war sich sicher, wir waren gerade einmal einen Tag fort und in der Zwischenzeit war nichts, rein gar nichts passiert. Nicht einmal Fische konnten sie fangen um die Vorräte auf zu füllen. Weiterlesen

Opfer eines harten Winters VIII

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Es fing bereits an zu dämmern, als die ersten Wachen, Bewegung im Wald um die Lichtung herum ausmachen konnten. Es schien als ob Jarl Ivar eingetroffen war. Aber was hatte er als nächstes vor? Wollte er ein erneutes Blutbad in Ydalir anrichten? Wie sollte er gegen die Kämpfer von drei Dörfern, einem Haufen erfahrener Söldnern aus Gautland, zwei Volvas wovon eine sogar die Tochter Ullrs war und natürlich uns den mutigsten Kämpfern aus Rohald bestehen? Weiterlesen

Opfer eines harten Winters VII

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In Fensalir wurden wir von Jarl Ivar freundlich empfangen, schien er doch über unser erneutes Eintreffen nicht sonderlich erstaunt zu sein. Auch blieb er bei unserem Aufgebot an Kämpfern vor seinen Palisaden sehr ruhig. Der Grund dafür möchtet ihr wissen? Nun Ivar muss es gelungen sein, die Gauten die Skuld bezahlt hatte, davon zu überzeugen, für ihn zu arbeiten. Vermutlich hatte er ihnen ungleich mehr bezahlt und damit das Kräfteverhältnis mehr als ausgeglichen. Den Abend verbrachten wir als vermeintliche Gäste in Fensalir und sollten uns bis zum nächsten Morgen überlegen auf wessen Seite wir standen, auf Ivars oder der der Götter. Weiterlesen

Opfer eines harten Winters VI

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Ubbo schaute noch einmal auf unsere Wunden und legte jedem von uns noch ein paar Kräuter auf. Er selbst genehmigte sich eine Hand voll Pilze und drängte uns dann zum Aufbruch, um schnell zurück zum Turm und Valthjona zu kommen.

Wieder kämpften wir uns durch das Unwetter, mitten durch den Wald und kamen einige Stunden später wieder am Turm an. Magnus übergab Valthjona die Klauen von Bergota und ich berichtet ihr was wir gesehen hatten und wer uns begegnet war. Weiterlesen

Opfer eines harten Winters V

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Es dauerte nicht allzu lang und wir erreichten eine Lichtung und als wir sie betraten, war es still um uns herum. Kein Wind wehte oder heulte und kein Regen trieb uns ins Gesicht. Natürlich konnten wir um uns herum immer noch den Regen sehen und wie der Wind die Bäume hin und her wirbelte, aber dort auf der Lichtung war Stille. Die Götter selbst schienen hier ihre Hand auf diesem Ort zu halten. Im Schein der Blitze um uns herum, erkannten wir alte Steinruinen und einige Hügel und in einen dieser Hügel war sogar ein Eingang getrieben. Vielleicht eine Höhle oder alte Mine. Weiterlesen

Opfer eines harten Winters IV

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Klar das die anderen auch ihren Teil getan haben und so ist es heute unwichtig wer nun wen und wieviel Jüten in Hels Reich schickte. Wer dem Händler einen Pfeil in die Brust jagte, wer dem Wächter erst den Schwertarm vom Leib nahm und wenig später auch den Kopf. Wichtig ist, dass am Ende nur noch Thorun, ihr jütischer Händler Gunnar und wir am Strand standen.

Alsbald legte sich eine beunruhigende Stille über den Strand. Natürlich trieb Njörd unablässig seine Winde an und die Wellen schlugen an den Strand, aber das Klirren der Schwerter und das Aufschreien der Männer, das Röcheln und das schwere Atmen, war vorüber. Eine göttliche Stille legte sich über mich. Doch war diese ganz und gar nicht beruhigend. Ich sah wie vor mir aus dem Sand die bleichen Knochenhände der Erschlagenen empor griffen, wie mich leere Augenhöhlen aus knochigen holen Schädeln strafend anblickten. Mir war als stünde ich am Todesfluss Gjöll oder am Leichenstrand Nastrond und Garm selbst würde auf der anderen Seite auf mich warten. Was bei allen Göttern Namen hatten wir getan, was hatte ich getan? Erschrocken blickte ich mich um und der salzige Hauch des Meeres holte meine Sinne zurück. Ich stand noch immer am Strand der kleinen Bucht, doch die Raben waren fort. Hugin und Munin, sie waren nicht mehr da, Odin hatte sich von uns abgewandt. Weiterlesen

Opfer eines harten Winters III

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Im gleichen Augenblick als sie mit den Tränen in den Augen, welche sich im Fackelschein zeigten, die Kiste schloss, knackte es bedrohlich im dunklen Unterholz. Irgendetwas großes kam auf die Lichtung zu gelaufen, dies war ganz deutlich zu hören. Schnell hatten wir unsere Waffen in der Hand, als ein drei Schritt großer auf zwei Beinen gehender Bär in den Lichtschein trat. Er hatte Krallen so lang wie Dolche und Handteller große Zähne bleckten uns aus seinem offenen Maul entgegen. Über und über war er mit zottigem Fell bewachsen welches selbst auf die Entfernung einen üblen Geruch abgab. Aber als sein Blick auf Thurid fiel, blieb er stehen und gab ein Brüllen von sich welches schon fast an ein Wehklagen erinnerte. Weiterlesen

Das Vollmondfest – Teil 2

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Wir folgen dem Tunnel tiefer hinunter. Nur dem Zwerg scheint es mit jedem Schritt besser zu gefallen. Der Tunnel führt weg vom Fluss und weg vom Dorf grob in Richtung Osten. Narvi ist dabei die ganze Zeit mit sich selber am fachsimpeln und kommt zu dem Schluss, dass Numenorer diesen Tunnel gebaut haben. Earendil kann diesen Ausführungen nicht folgen und da alle anderen ebenfalls mit sich selbst beschäftigt sind unterhält er sich mit den Steinen des Tunnels. Und diese haben ihm sogar etwas zu erzählen. Sie berichten von einer Gruppe Südländer in Begleitung von Orks und unter der Führung einer Frau, einer Art Magierin oder Schamanin, die als letzte vor vielen Jahren hier hindurch gekommen sind. Die Gruppe war für eine Expedition ausgerüstet, scheinbar um hier etwas auszugraben. Der Tunnel führt uns schließlich zu einer Art Labyrinth. Eine vielzahl kleiner Räume die durch kurze Gänge miteinander verbunden sind. Narvi erkennt recht schnell, dass es sich um eine quadratische Grundform handelt, die genau einen Raum als Zentrum hat. In diesem Raum erzählen die Steine dem Elben wiederum, dass die Magierin hier ein Portal im Boden geöffnet hat, durch die die Expedition gezogen ist. Leider haben die Steine nicht darauf geachtet was die Frau genau gesagt hat, um den Mechanismus auszulösen. Aber Narvis Runenzauber kommt uns hier zu pass und es gelingt ihm, damit den Mechanismus auszulösen, so dass wir tiefer hinab steigen können. Weiterlesen

Das Vollmondfest – Teil 1

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02. Mai 2952 DZ – Ausgang Alte Waldstraße, Morgens

Die Zwerge wollen zurück nach Waldhall und wir belgleiten sie dorthin. Unterwegs reden wir mit Bofri, der uns anbietet, beim Neuaufbau der Alten Waldstraße mitzuwirken. Wir werden sein Angebot wahrscheinlich annehmen, zumindest immer mal zwischendurch, wenn es die anderen Verpflichtungen zulassen.

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Was ist Rollenspiel?

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Unter Rollenspiel versteht man grundsätzlich die Darstellung einer Person, allgemein als Charakter bezeichnet. Dieser Charakter wird im Spiel vom Spieler verkörpert. Insofern hat das Spiel schon etwas mit Theater zu tun. Der Spieler vermittelt mit seiner Gestik, Sprache und Handlungen seiner Spielfigur etwas über den Charakter. In jüngerer Zeit haben sich zwei große Gebiete des Rollenspiels etabliert. Weiterlesen