Schlagwort-Archive: Der Schatten des Dämonenfürsten

Die Äpfel von Avelten 4 – Bezaubernde Nymian

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19.5.888 n.G.
Wir flohen vor den Rotkappen aus dem Wald. Auf der Straße gab es abermals Streit zwischen Felten und Amir, die sich nicht einigen konnten. Auch ich wollte nicht nochmal gegen die Wechselbälger kämpfen, selbst wenn sie da die Gestalt von kleinen, alten Männern angenommen hatten. Felten ging zum Dorf, während Amir uns andere wieder in den Apfelhain führte. Keine Spur von den Wichten, doch dann vernahmen wir Feltens Hilferufe. Weiterlesen

Die Äpfel von Avelten 3 – Immer Ärger mit Amir

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Nacht 18.05. – 19.05. Wir sitzen noch in der Schenke „Zur Apfelblüte“. Das Kind und die Mutter sind auch noch dabei. Wir erfahren von der Hexe Nymian. Amir will wissen wo man sie finden kann. Die Dörfler gegeben an, dass sie in den Apfelhainen lebe aber mit ihr noch keiner gesprochen habe. Jedoch fallen verstohlene Blicke auf dem alten Wilhelm. Amir versucht daraufhin mit ihm ein Gespräch zu führen. Dieser geht jedoch darauf nicht ein und die Dörfler versuchen auch das Gespräch zu unterbinden.
Wir übernachten mit Pehl und Jenny in dem Gasthaus. Bevor wir die Zimmer beziehen schafft es noch Romin mit Wilhelm zu sprechen. Dieser schimpft auf die Hexe und was sie für ein Böses Wesen sei und ihm ihr wahres Gesicht gezeigt habe. Wilhelm hat auch ein Kind an ihr verloren.
In den Kammern diskutieren wir, wie wir weiter vorgehen wollen, finden aber kein gemeinsamer Konsens.
Durch den Wirt wird noch ein Nacht Tee gereicht. Nur Romin (etwas einfältig) nimmt ihn an und wird sehr schläfrig. Weiterlesen

Kampf um Freidorf 3 – Das Gefecht

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13.5.888 n.G.
Amir und Severin kamen als letzte in die Kirche, und wir blockierten das Eingangsportal mit Kirchenbänken. Draußen kämpfte das Konstrukt mit einigen Fomoren – deren Waffen richteten nichts gegen den Eisenmann aus, aber es war zu behäbig, um die Kreaturen zu treffen. Alfred, Bruno, Josef, Kruppke sowie einige Knechte hatten sich bewaffnet, aber außer uns hatten nur Bruno, der Schmied, und die zwei Wächter des Händlers Kampferfahrung. Severin löste einen der Bogenschützen im Kirchturm ab und begann in seiner Verzweiflung auf den Vogelschwarm zu schießen. Weiterlesen

Kampf um Freidorf 2 – Düstere Vorzeichen

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13.5.888 n.G.
Wir folgten den Spuren von Edgars Mörder in den Wald und kamen zu Adelmars altem Lagerplatz. In die Rinde eines Baumstammes war ein fremdartiges Zeichen hineingebrannt. Die Spuren führten uns weiter nach Süden als Amirs Kästchen abermals zu ticken anfing. Velten machte uns auf einen Rattenfomor aufmerksam, und Severin schlich sich alleine an ein Lager von etwa einem dutzend Fomoren heran. Im Geäst darüber war ein kleiner Schwarm schwarzer Vögel. Am Stamm des größten Baumes waren mehrere dieser Zeichen hineingebrannt worden. Weiterlesen

Die Äpfel von Avelten 2 – Das Dunkle Geheimnis

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18.05.888 – In der Nähe von Avelten

Die Dämmerung hatte bereits eingesetzt als wir den an einen Pfahl gebundenen Jungen auf der Obstplantage vor Avelten entdeckten. Genau eine solche Apfelplantage für die Avelten als idyllisches Paradies in der ganzen Umgebung bekannt war – wie irrwitzig. Er rief um Hilfe und machte einen verstörten Eindruck.

Als ich ihn fragte was geschehen sei, stammelte er ängstlich von Maskierten die ihn aus seinem Bett geholt und in einen Sack gesteckt und dann hier angebunden hätten. Sein Name war Pel und er kam aus Avelten. Weiterlesen

Die Äpfel von Avelten 1 – Der gekreuzigte Junge

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14.05.888 – Die Gruppe erwacht in der abgebrannten Kirche. Um alle herum liegen Leichen und Zeichen der Verwüstung. Schnell stellt sich heraus, dass jeder eine andere göttliche Erscheinung gesehen hat, bis auf Romin.
Die Fomore haben das gesamte Dorf und all seine Bewohner vernichtet. Die Gruppe schafft es unter Einsatz aller Kräfte und mit Hilfe des Konstrukts einen großen Scheiterhaufen aus gefällten Bäumen zu erbauen, auf dem sie die Leichen der Dorfbewohner verbrennen.

Am 16.05.888 macht sich die Gruppe auf den Weg zum Landvogt Olmor Kemp. Nach einer kurzen Erklärung was im Dorf geschehen ist, passieren zweierlei Dinge:

  • Die Gruppe wird beauftragt nach Kreuzingen zu reisen, um die Obrigkeit über die drohende Gefahr zu warnen. Kemp schickt seinen Vorarbeiter Kunibald mit, der sich ein wenig in der Stadt auskennt.
  • Amir schafft es den Bürgermeister zu verärgern, indem er andeutet, dass sein Sohn womöglich etwas mit den Vorkommnissen zu tun hatte.

Am Abend des 18.05.888 erreichen die Helden das Dorf Avelten, ein idyllisches Dorf bekannt für seine Äpfel und den guten Most. Auf einmal hören sie die Hilferufe eines kleinen Jungen. Nach näherer Inspektion stellt sich heraus, dass das Kind gekreuzigt an einem Pfahl hängt, inmitten von Apfelbäumen. Just als sie ihn losmachen wollen, bemerken sie Bewegungen zwischen den Bäumen…

Amir

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Amir wuchs als Sohn eines Holzfällers in Freidorf auf, seine Mutter starb bei der Geburt. Sein Vater brachte ihm sein Handwerk bei und so verbrachte er viel Zeit in der Natur. Er hatte wenige Freunde und war oft tagelang allein mit seinem Vater im Alten Wald unterwegs. Vor einem Jahr gab es einen Angriff von finsteren Wesen aus den Tiefen des Waldes, sein Vater wurde getötet und auch Amir starb bei dem Angriff. Das letzte was er sah war ein gleißendes Licht über ihm. Doch wie ein Wunder erwachte er schwer verletzt und allein, die Leiche seines Vaters bei ihm und ein kleines metallenes Kästchen ohne sichtbare Öffnung in der Hand, aus dessen Inneren ein seltsames gleichmäßiges Ticken zu hören war. Weiterlesen

Kampf um Freidorf 1 – Die blutende Astrid

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Nach der Rückkehr aus dem Wald stellt sich heraus, dass die Gefängnisinsassen es in der Zwischenzeit geschafft haben auszubrechen und dabei Harald Krey umgebracht haben. Nach der Flucht stiegen sie in zwei Häuser ein, massakrierten die Bewohner und plünderten deren Hab und Gut. Erst dann schafften es die Dorfbewohner sich zusammen zu rotten und die Verbrecher aus dem Dorf zu jagen.

Leider brachten die angehenden Helden Freidorfs eine traurige Nachricht für den Landvogt: Sie waren nicht in der Lage gewesen seinen Sohn aus den Krallen der Tiermenschen zu befreien. Sie konnten nach einer glücklich verlaufenen Flucht, bei der sie selbst beinah um deren Leben gekommen wären, aus der Ferne sehen wie die Monster sich an dem Leib Adelmars labten. Weiterlesen

Velten

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Mein Vater war der Jäger des Dorfes und eng verwurzelt mit dem Alten Glauben. Er war der, den die Dörfler insgeheim um Rat fragten, wenn es um die alten Künste und das alte Wissen ging. In diesem Sinne wurde ich auch aufgezogen und in „Geheimes Wissen“ unterrichtet. Diese Lehren sind auch über den Tot meines Vaters ein fester Bestandteil von mir geworden – auf die Zeichen der Natur und das alte Götterwirken zu achten und die „Zeichen“ zu deuten. Mit dem neuen Aberglauben kann ich mich nicht anfreunden. Ich bin verwurzelt in den Lehren die man im Allgemeinen dem Druidentum und den Waldtläufern zusprechen würde. Freundschaft und eine Loyalität dem Dorf gegenüber sind mir wichtig, nicht aber unbedingt mit der Obrigkeit.

Romin

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Romin kam mit Pater Salomon vor zehn Jahren aus Kreutzing. An die Zeit vor Freidorf kann er sich kaum erinnern. Er ist ein jugendlicher (16 Jahre alt) Mensch, vom Charakter sehr loyal, also jemand, der seine Interessen und die seiner Freunde über alles stellt. Romin hat sich mit Volkskunde beschäftigt und so allerlei Wissen angesammelt. Salomon war sein Lehrer. Romin kann lesen und schreiben und beherrscht das Hocharchaische. Er ist arm, und das Leben mit dem Pater gab ihm nie Gelegenheit frei zwischen den Göttern zu wählen. Wie auch Salomon verehrt er den Neuen Gott. Er lebt ein Leben voller Reue, ist feige, hat in letzter Zeit als Wächter gearbeitet und das Kämpfen mit dem Kampfstab geübt. Er hat schwarzes Haar, einen dunklen Teint und volle Lippen – letzteres hat ihm unter Umständen die Zuneigung der Magd Emma eingebracht.

Missetat in Freidorf 3 – Gut gemeint ist die kleine Schwester von scheiße gemacht

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02.04.888 – Wir verlassen den Wald und erkennen die Kutsche des Bürgermeisters. Da wir noch von dem Kampf derangiert sind, wollen wir uns erst einmal reinigen und dann in das Gasthaus. Wir begeben uns zum See und baden dort. Alle bis Amir. Der geht schon zum Gasthaus. Romin beklagt sich und würde lieber ein warmes Bad haben. Wir baden im See während der Tag zu Neige geht und wechseln anschließend unsere Kleidung. Guter Dinge begeben wir uns dann ins Gasthaus.
In der Zwischenzeit ist Amir schon dort und trifft in dem noch leeren Gasthof auf den Bürgermeister. Dieser fordert Amir auf, sich zu ihm zu setzten. Der Bürgermeister wirkt besorgt. Er berichtet, dass er ein Problem hat. Amir scheint überrascht. Der Bürgermeister berichtet im vertrauen Amir, dass es Probleme mit seinem Sohn gibt. Das er verschwunden ist und sich mit dubiosen Dingen beschäftigt hatte. Weiterlesen

Missetat in Freidorf 2 – Die Grabschänderin

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Der Mann, den die Gefangenen Edgar nannten, zog unvermittelt ein weiteres Messer und griff Harald Krey an. Dieser wich aus, so dass Edgar durch die Tür der Wachstube hinaus rennen konnte. Severin verfolgte ihm durchs halbe Dorf. Amir bemerkte den Tumult und setzte dem Fliehenden auch hinterher. Gemeinsam stellten sie ihn. Und sie filzten ihn nach weiteren Waffen. Dabei fanden sie in seinem Schritt die in ein Tuch eingeschlagene gestohlene Reliquie. Weiterlesen

Missetat in Freidorf 1 – Der Fremde mit dem Messer

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Montag, 2.4.888 n.G.
Ich kam vom Krämer in Freidorf zurück, als ein Mann, den ich noch nie gesehen hatte, aus unserer Kirche wankte. Er hielt ein Messer in der Hand, vom dem frisches Blut tropfte. Velten, Severin und Amir hatten ihn auch bemerkt und eilten aus verschiedenen Richtungen zu dem Fremden, der wirre Worte stammelte. Voller Sorge um Pater Salomon rannte ich durch die nur angelehnte Hintertür, schmiss den Einkaufskorb auf den Küchentisch und rief „Pater? Pater Salomon, geht es Euch gut?“. Doch ich bekam keine Antwort. Weiterlesen