Schlagwort-Archive: Das Schwarze Auge

Die Thorwalertrommel III

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Testos

Etwas aufgeregt waren wir sicher alle, als wir dastanden und uns endgültig als Ordner einschreiben lassen wollten. Hauptmann Elkman Timpski ist natürlich anwesend und gut drei Dutzend Leute, Männer wie Frauen, wollen sich als Ordner verdingen. Insgesamt fünfzig Leute werden den Umzug durchführen in fünf Gruppen mit je acht Personen für jedes Atmaskottchen. Wir Ordner bekommen eine Schärpe, die uns als Offizielle ausweist und zudem einen Knüppel oder, für Personen von Stand, auch ein Holzschwert. Sicherlich keine Waffen, mit denen man prahlen möchte, aber schließlich geht es ja auch nicht darum, Menschen zu töten, sondern nur um den Schutz der Strohpuppen. Wir werden das Recht haben, Gegenstände zu konfiszieren, natürlich gegen Quittung, aber dennoch, notfalls auch mit Gewalt. Nachdem das Grobe und die Einteilung in die Gruppen geklärt war, folgte noch eine kurze Besprechung mit dem Hauptmann der uns klar machte, dass wir Stillschweigen über unsere Arbeit und die Vorbereitungen des Umzuges zu wahren hätten. Weiterlesen

Die Thorwalertrommel II

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Testos

Ich erwachte am Morgen des 3. Phex gut ausgeruht und bestens gelaunt. Der Tag war sonnig und klar und Festum lockte mit seinen tausend Geräuschen und Gerüchen, die  wie ein ununterbrochener Strom durch die Gassen zogen. Nach einem ordentlichen Frühstück im Schankraum und kurzer Besprechung, zogen wir alle gemeinsam in Richtung Marktplatz. Hier trennten sich zunächst unsere Wege, da jeder sich nach Diesem und Jenem umsehen wollte. In kleineren Grüppchen zogen wir  los. Weiterlesen

Bestehen und Vergänglichkeit I

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Aus den Anekdoten von Rubinion Salinder:

14. Rahja 1032 BF – Das Ende der Dergelfeldbande
Larja und ich kamen mit vier Männern der Stadtwache zur Schenke Zum Trog, wo Kirigam und Erich bereits auf uns warteten. Im Schankraum überraschten wir den Weibel, Meister Pompilius und den Schönen Burkhard. Letzter versuchte durch den Hinterausgang zu fliehen, wo er beinahe vom axtschwingenden Zwerg erschlagen wurde. Vollkommen eingeschüchtert ließ er sich freiwillig verhaften. Drinnen unterlag Pompilius Larjas Magie. Der Weibel schlug sich gut, doch als er versuchte, durch die Eingangstür zu entkommen, nahm ich ihn in den Schwitzkasten. Weiterlesen

Das Schlachtfest V

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13. Rahja 1032 BF, Vor den Toren von Andergast
Vor dem Tor von ist eine größere Schlange von Menschen, Vieh und Fuhrwerken. Es ist großer Viehmarkt in der Stadt. Wir werden routinemäßig überprüft und dann durchgelassen. Nachdem wir über den Ingval hinüber sind, zahlen wir den Zoll und betreten Andergast. Wir wählen das „Zum Ochsen und Einhorn“ zu unserem Gasthaus und schlendern über den Markt, bis der Zwerg einen Waffenhändler entdeckt. Weiterlesen

Der Geisterjahrmarkt II – Durch das Geisterhaus zum Erwachen

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Für unsere letzte Probe schickte uns der garstige Kobold in ein merkwürdiges Geisterhaus, das uns wie von Zauberhand immer neue Räume mit aberwitzigen Schrecknissen und Gefahren offenbarte. Es herrschte ein unbeschreiblicher Gestank, Chimären von Lebenden und von Toten fanden sich in allen Winkeln, wir wurden von unseren eigenen Spiegelbildern angegriffen und mussten Rätsel lösen, was Sheana sofort gelang, und uns vor tückischen Fallen in Acht nehmen. Weiterlesen

Die Thorwalertrommel I

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Aufzeichnungen von Testos a‘ Teremon dylli Efferdskome

Ich beginne diese Aufzeichnungen auf einer Seereise. Unter mir wiegen sich die Planken der Bartenwartin der wackeren Kapitänin Nadjescha Marmulov während uns die Kogge bei günstigem Wind Richtung Festum trägt. Ich bin sonst nicht unbedingt der schreibfreudigste Mensch auf Deres Boden, doch ich möchte mich später einmal der Gültigkeit meiner Erinnerungen versichern können und in mir hat sich in den vergangenen Wochen, seit ich diese bunt zusammengewürfelte Truppe kennengelernt habe, zunehmend das Gefühl ausgebreitet, dass bedeutsame Ereignisse vor mir, vor uns, liegen. Zumindest bedeutsam für mich, der ich Efferdskome und die heimatlichen Gefilde der warmen, freundlichen Zyklopeninseln verlassen habe, um dem Kriegerhandwerk ehrenhaft und nach meinem Verständnis nachzugehen, wo immer Hilfe, Recht und Anstand von Nöten sein mögen – wo immer die Götter mich hinführen. Weiterlesen

Das Schlachtfest III

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Aus den Anekdoten von Rubinion Salinder:

2. Rahja 1032 BF
Der Jäger Torben hatte uns bis an die Grenze der Freiherrschaft Lichtenwald geleitet, als ein Hirsch während einer Rast an uns vorbeipreschte. Dicht darauf folgte eine Jagdgesellschaft, angeführt vom Freiherren höchstselbst. Wie er erfuhr, dass wir aus Hoheneych kamen, fragte er nach dem Verbleib von Ritter Andolin, und wann dieser gedachte, seine Tochter zu ehelichen. Weiterlesen

Das Schlachtfest IV

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5. Rahja 1032 BF, Die verbotene Höhle
Die Heldengruppe und Morwen befinden sich in sicherem Abstand vor der verbotenen Höhle, die von einem der Räuber bewacht wird. Sie planen, wie sie die Höhle einnehmen können. Es findet eine kurze Diskussion mit Morwen statt, bevor der Plan steht. Erich und Morwen schleichen sich auf sichere Entfernung heran und machen ihre Bögen bereit. Flammbart postiert sich seitlich des Höhleneingangs. Der Rest der Gruppe hält sich zunächst im Hintergrund. Weiterlesen

Der Geisterjahrmarkt I – Lystramons Schreckensjahrmarkt der dämonischen Eitelkeit

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Wir befanden uns noch immer in einer seltsamen Parallelwelt auf einem grotesken Jahrmarkt. Ich hatte schon lange davon geträumt, mal selbst einen dieser Märkte zu besuchen, doch dieser war ein einziger Ort des Schreckens.

Ein hässlicher Kobold schlug uns einen Handel vor. Sollten wir es fertig bringen, fünf Aufgaben zu bewältigen, würde er fünf Gefangene, meine Schwester Wolfsmond, Soraya, Dhana, eine Rhaja-Geweihte mit Namen Sulva und eine gewisse Amouri, freilassen und auch uns in die Welt der Sterblichen entlassen. Weiterlesen

Tränenharz III – Noch mehr angespannte Verhältnisse

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Aus Styrvakes Journal – 9. Travia 1023 BF –  Wir hatten am 6. Travia endlich Gerasim gemeinsam mit der Karawane verlassen und bis hier her war die Reise ereignislos. Damiano war zurück geblieben würde uns aber bald folgen. Hingegen hatte sich Dermot der Jüngere von Paavi von uns getrennt und war nun auf dem Weg nach Riva. Weiterlesen

Das Schlachtfest I

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16. Ingerimm 1032 BF, Furtwirt
Wir brechen am Morgen auf nach Eichhafen. Die Reise verläuft ereignislos und wir kommen unbehelligt im Gasthaus an. Dort erwarten uns Prinzessin Irinia, Kanzleirat Galahan und Eslam im Hinterzimmer. Sie lauschen unseren Berichten. Galahan beäugt den Brautkranz dabei recht gierig. Über den Beutel mit dem Würfel und den Münzen erfahren wir durch Eslam, dass sie wohl recht alt sind. Wir erfahren von Anhäufungen verdächtiger Begebenheiten, Diebstählen usw. in Andergast. Außerdem ist die verschollene Yolantha Zornbold wiederaufgetaucht. Sie hatte damals die Königsmörder um Asmodeus Zornbold unterstützt. In ihrer Begleitung wurde zudem ein Magier ohne offene Kennzeichen gesehen, zu dem allerdings sonst nicht viel bekannt ist. Weiterlesen

Prolog: Die Geister die ich rief V

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Aus den Anekdoten von Rubinion Salinder:

7. Ingerimm 1032 BF
Wie gelähmt stand Larja da. Kirigam und ich rannten ihr zu Hilfe. Mit bloßen Händen konnten wir den heißen Brautkranz nicht von ihrem Kopf nehmen. Während der Zwerg seinen Umhang wie einen Topflappen verwendete, sah ich mithilfe Hesindes Segen ein unbekanntes Symbol auf ihrer Stirn, das langsam verblasste. Weiterlesen

Die Geister die ich rief III

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5. Ingerimm 1032 BF
Das Wehrgehöft von Ritter Tannhard von Schlagefurt besteht aus ein paar schlecht zurecht gemachten Äckern, sowie Pferden, Schweinen, Hühnern und ein paar Holzgebäuden. Wir werden von bellenden Hunden und vom Knecht Jagoslaus mit den Worten: „die Könige grüßen euch“ begrüßt. Jagoslaus ist der erste Knecht von Tannhard, er ist Mitte 50 und sieht ziemlich zerlumpt aus. Er erzählt uns vom Kiepenkerl Krummhard, der vor einigen Tagen hier war und von den Rotpelzen, die Vieh in der Nähe gestohlen haben.
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Die Geister die ich rief I

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1. Ingerimm 1032 BF
Wir befinden uns auf dem Weg zum Gasthaus Furtwirt. Eine ereignislose Reise. Das Gasthaus wird geleitet von Bärwald und Traudel Holzgruber. Es gibt dort das berühmte Furtwirter Bärenbrau. Im Gasthaus sind einige Gäste anwesend: Ein älterer Mann, der Fuhrmann Seffel mit 2 Kindern, ein Detter von Dettelsdorf, ein andergaster Ritter mit Knappe Ulrick von Nibquell und Knappin Koscha von Egelingsfenn, eine Frau in schicker Kleidung, Walhilda von Zwitscherbach, und ein halbelfischer Barde Gwydion Silbersang. Weiterlesen