Schlagwort-Archive: Das Schwarze Auge

Die Dunkle Halle I – Komplott in Thorwal

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21. Boron 1025 BF
Styrvake war mit Mitgliedern seiner Otta sowie einigen Leuten von Orkan Thorwal im Glücklichen Zechpreller, einer Trinkhalle in einem Stadtviertel im Osten von Thorwal. Die Mannschaftsmitglieder waren in gespannter Erwartung auf das Imman-Spiel gegen die horasische Mannschaft, das in zwei Tagen stattfinden sollte. Unvermittelt kamen einer nach dem anderen seine alten Abenteuergefährten und gesellten sich hinzu. Weder hatten sie sich angekündigt, noch hatten sie sich verabredet zur gleichen Zeit nach Thorwal zu reisen. Doch dies war nicht der Ort, um ihre Beweggründe zu erörtern, und man feierte zuerst das gemeinsame Wiedersehen. Weiterlesen

Das Lied der Prinzessin Nimuan V

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3. Travia 1033 BF – Abends im zerstörten Orklager

Wir beschließen die Höhle hinter dem Wasserfall zu erkunden. Zuvor versorgen Maroxes und seine Druiden unsere Wunden. Ohne Erkenntnisse lagern wir etwas abseits. Die Nachts ist ereignislos.

4. Travia 1033 BF – am Orklager

Ich klettere auf die Felsnadel, finde oben jedoch nichts. Die Anderen räumen derweil das Lager auf. Während ich herabklettere schwimmt Rubinion mit den Prismen im See umher. Larja kommt hinzu. Es scheint eine heiße Quelle im See zu geben, doch es ist zu trüb und tief. Ideenlos gehen wir erneut das Lied von Nimuan durch. Nach einigen Fehlinterpretationen beschließen wir in den See zu gehen. Während Maroxes und ich Kräuter für Unterwasseratmung suchen geht Larja allein los in den See. Nach 10 Stunden kommt sie zurück und drängt uns, ihr schnell zu folgen um die Wurzel des Hasses zu zerstören. Weiterlesen

Ewiger Hass I

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Aus den Anekdoten von Mentor Rubinion Salinder:

4. Travia 1033 BF – Die Gefangenen
Dieser merkwürdige Wald, der von einer Kuppel aus Wurzeln begrenzt wurde, machte uns zunehmend Sorgen. Sie verdeckte die Praiosscheibe, und am Boden herrschte ein schummriges Zwielicht. Wir luden uns bei dem alten Rondra-Geweihten Odoran ein, der alleine in einer kleinen Hütte wohnte, um von ihm mehr über diesen Ort in Erfahrung zu bringen. Er war einst an einem See in der Mitte der Waldwildnis von der Fee Marandel mit heißen Liebesschwüren in diese Welt gelockt worden. Laut seiner Zählung weilte er bereits seit drei Jahrzehnten hier, aber er sagte, dass er um 200 BF geboren worden war. Wir schienen wieder einmal in einer Globule zu sein, in der ein Tag einem Monat auf Dere entsprach. Weiterlesen

Sheannas Erzählungen

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Reisetagebuch Shéanna ay Mehtira ay Gedanahakan:

Kloster Urischalur – Phex 1023 BF

Es war das Frühjahr nach unserem wahnsinnigen Sieg über die Schergen Lystramons im Ehernen Schwert und der Rettung meiner Schwester Dhana vor dem Geist von Jadminka Eisherz.

Ich hatte Dhana zunächst in ihre Heimat Brandthusen begleitet, damit sie sich von ihren Strapazen erholen kann. Dort würde sich ihre Lehrmeisterin Jaminka, eine Hexe von der Schwesternschaft der Schönen der Nacht, sicher gut um sie kümmern. Angenehm war weniger das Wetter, wie immer bornisch-kalt, als dass auch Lyoscho noch vor Ort geblieben war, um sich gemeinsam mit dem Magier Alwin Wippflügler mit den Mysterien zu beschäftigen. In mir wuchs, wieder einmal stärker, der Wunsch, auch die Stute Rahjas als Mysterium in Händen zu halten. Was solch ein Schmuckstück wohl vollbringen konnte? Weiterlesen

Tsaekals Erzählungen

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Tsaekals verschlungene Wege:

Nordwalser Höhen – Phex 1023 BF bis Praios 1024 BF

Etwas war anders, nachdem wir den flammenden Berg verlassen hatten, der Samen Grandaels war erwacht und trieb unnachgiebig Wurzeln in mein Herz, fälschlicherweise dachte ich, dass ich seiner Herr werden kann, und auch Wolfsmonds Nähe milderte den Zorn, den ich mehr und mehr verspürte. Oder zumindest redete ich mir das ein. Weiterlesen

Die Quelle des Nagrach IX – Hexenjagd mit Happy End

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Nachdem Isblom zurückkehrte und ihre Entdeckungen geschildert hatte, entsprangen wilde Diskussionen über unser weiteres Vorgehen, ich zog mich jedoch bald mit Wolfsmond zurück und wir genossen die Zeit allein. Mein Vorsatz, sie wegen ihres Verhaltens zu maßregeln, blieb unerfüllt.

Wie sie später berichteten, sprachen Lyoscho und Sheanna mit den Goblins und fanden heraus, dass diese wohl sehr viele verbotene Orte haben, zu denen auch die Höhle unter dem Vulkan gehört, weswegen sie uns nicht wirklich helfen können, 10-15 Mann mit Speeren waren am Ende jedoch bereit, uns zu unterstützen. Weiterlesen

Die Quelle des Nagrach VIII – Alte Freunde, alte Feinde und unfähige Goblins

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Am 17. Hesinde 1023 BF zogen wir weiter gen Quelle des Nagrach, den reißenden Fluss stets neben uns und uns den Weg weisend. Am 19. Hesinde kamen wir an Nagrachskoje vorbei, einem stinkenden Südländerdorf, in dem sicherlich nur der Abschaum des Bornlandes unterkommt. Erstaunlicherweise zogen wir einfach daran vorbei.

Der Fluss wurde im Laufe der nächsten Tage immer reißender und als wir noch ca. 100 Meilen von der Mündung entfernt waren, sahen wir, dass er nun große Eisblöcke mit sich zu führen begann. Die Böschung entlang des Nagrach war zunehmend überfroren und Sheanna und der Praiosgeweihte begannen sich in Wassernähe zunehmend unwohl zu fühlen. Weiterlesen

Das Ende einer Odyssee – Die Wege trennen sich…

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Es war vollbracht… nach vielen Entbehrungen, Entscheidungen und Schicksalsschlägen in den vergangenen 2 Jahren schien der Alptraum nun endlich ein Ende zu finden. Die Beschwörung von Lystramon – und somit seine Niederkunft als Maruk-Methai im Auftrag des Namenlosen auf Dere – war verhindert, das Portal unter Tonnen von Gestein und Lava verschüttet, die Kultisten des Namenlosen unter ihrem Anführer Al’Nuad waren besiegt, Brakador – Kaiserdrache und Mitglied des Schattenrates – fiel genauso wie sein Lakaie Zarassu – ein uralter Mantra’ke – im Kampf und Kyrjaka – Dämonin und gefallene Himmelswölfin – wurde aus Dere verbannt.

War dies ein glorreicher Sieg für die gute Sache?
Oder blieben viele Zweifel und Fragen zurück?
Fragen welche die Zeit beantworten wird…. Weiterlesen

Die Quelle des Nagrach X – Die Grabstätte am Nagrach

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Endlich befanden wir uns am Ziel. Wir hatten das Plateau vor der Höhle erreicht, die die Grabstätte des Al’Nuad und die Schwanenfeder enthalten sollte, die ich für Ifirn bergen sollte. Außerdem erwarteten wir, die Schwarmseele zu finden, die unter keinen Umständen in die falschen Hände geraten durfte.

Dennoch konnten wir nicht in die Höhle gelangen, denn sechs Figuren, die gewaltige Jetis darzustellen schienen, erwachten immer dann zum Leben, wenn wir die Höhle betraten. Was sie mit den Söldnern der Eishexe gemacht hatten, ließ uns ahnen, dass ein Kampf mit ihnen fordernd gewesen wäre. Lyosho untersuchte daher den magischen Mechanismus dieser steinernen Wächter und fand ein zaubermächtiges Wort auf Alveran, das die Belebung auszulösen schienen. Doch das war ein Irrtum. Tsaekal kam auf die Idee, das Wort beim Übertreten der Schwelle zur Höhle zu sprechen – und tatsächlich bannte das den Zauber und verhinderte die Belebung der Steinwesen. Weiterlesen

Schrecken im Eis VI – Die Kavernen

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26. Rondra 1023 BF
Radulf ein junger Jäger würden uns zu den Kavernen führen. Doch bevor wir uns dahin aufmachen, beraten wir uns noch mit Fyrveig ob Sigdur auch tatsächlich zu trauen wäre. Fyrveig hat damit tatsächlich keine Probleme und wird einen entsprechenden Schmiedehammer vorbereiten. Der Weg ist anstrengend aber es passieren keine größeren Missgeschicke. Weiterlesen

Schwingen aus Schnee VI – Telyria

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7. Praios 1023 BF
Balthasar wirkt Wetterkontrolle um unsere Verfolger aufzuhalten, was aber leider nicht gänzlich gelingt. Wir stellen uns einem Kampf mit 3 Gletscherwürmern in dem uns unvermittelt eine Lichthüterin namens Sharaya hilft. Sie führt uns etwa 2 Stunden später mit unserem Eissegler zu der Festung der Lichthüter und einer versteckten Hafeneinfahrt. Wir bekommen Gemächer mit warmen Badewannen und allen Annehmlichkeiten in denen wir es uns gut gehen lassen. Telyrion und Lyoscho treffen sich mit ein paar Lichthütern. Weiterlesen

Quelle des Nagrach XI + XII – Ein Ende

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Aus Styrvakes Journal –  Wir erwachten in der Höhle und waren allesamt genesen und wieder hergestellt. Firuns Gnade hatte anscheinend über uns gewacht und uns behütet. Es war ein kleines Wunder. Und es war mir sowas von egal. Ich wollte es einfach nur noch hinter mich bringen. Selbst wenn ich dabei drauf ginge. Ich streifte mir die vom Blut besudelte und ziemlich ramponierte Kettenrüstung über und gesellte mich zum Frühstück. Vielleicht zum letzten Mal. Heute um Mitternacht würde es auf die ein oder andere Weise entschieden sein. Weiterlesen

Das Lied der Prinzessin Nimuan I

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16. Efferd 1033 BF

In der wieder auf Dere manifestierten Burg Dragenstein werden die Abenteurer gefeiert und bewundert. Trevor versucht den Ruhm auszunutzen, um eine Maid näher kennen zu lernen, wird aber von einer wütenden Mutter davon überzeugt, dieses Vorhaben zu vertagen.

Der Burgherrin Clagunda von Dragenstein wird das Geschehene erläutert und eine Kurzfassung der Ereignisse der letzten Jahrhunderte vermittelt. Auf die Frage, welche Belohnung wir möchten einigen wir uns auf einen Adelstitel, sofern die Burgherrin dies zu bewerkstelligen vermag. Diese willigt ein, den König darum zu bitten. Abschließend werden noch die Katakomben des Magiers Tirolfus Tricorius untersucht.

Im Privaten wird über die Möglichkeit eines Drachenhorts unter der Burg tief im Weißen Berg gesprochen. Auch die Möglichkeit einer Drachenjagd wird erwähnt aber nicht vollends geplant. Weiterlesen

Das Lied der Prinzessin Nimuan III

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3. Travia 1033 BF – Der mysteriöse Fremde

Nachdem Erich einen Pfeil auf die unbekannte Gestalt geschossen hat, wird dieser scheinbar kurz vor dem Auftreffen magisch abgeleitet und verfehlt den Fremden. Langsam dreht dieser sich zu der Heldengruppe um, das Gesicht noch immer hinter einer Kapuze verborgen. Als Erich einen weiteren Pfeil abfeuern will, verzieht der Bogen ruckartig, während Gerwulf Zantentöter pötzlich zu Boden sackt und offensichtlich das Bewusstsein verliert. Der Fremde streift die Kapuze ab und und ein Großteil der anwesenden Gefährten blickt in das Gesicht eines Bekannten – Eslam. Weiterlesen