Der Aufstieg von York 3 – Zeichen im Fleisch

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

Freitag, der 21.03.1884: Sechs Monate sind vergangen, seitdem wieder Vampire durch das nächtliche York streifen. Die Kainskinder haben die Zeit genutzt, und sich still und heimlich eine bescheidene Machtbasis aufgebaut. Prinz Ian hat den Schlachthof Badgelhill Butchers gekauft, der von seinem Ghul Ethan Grees geleitet wird. Somit verfügt er über eine nahezu unerschöpfliche Bezugsquelle für tierisches Blut. Daneben besitzt er auch ein örtliches Bestattungsunternehmen mit Krematorium, das offiziell dem Ghul Richard Laker gehört, aber dem Brujah O’Ceallaigh als Unterschlupf dient. Der Ire hat ein Auge auf den Laden, um seine Zuverlässigkeit zu beweisen. Auch in die Eisenbahnergewerkschaft hat der Nosferatu seine Klauen geschlagen. Dort hat der den geghulten David McCallan eingeschleust, um über die Gewerkschaft Kontakte zum organisierten Verbrechen aufzubauen.
Die führenden Eisenbahner sollen im Schmugglergewerbe, insbesondere Opium, aktiv sein.
Sheriff Meriwether hingegen hat in den verrauchten Pubs den Detektive Sargent Joshua Flint kennen gelehrt und unter seine Kontrolle gebracht. Damit hat die Gesellschaft nun also auch einen Spitzel im Polizeiapparat von York. Weiterlesen

Von Viereggs verlorene Vermerke, Berlin 1957, 8. Januar

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

Das Schloss des Fuchsbaus war aufgebrochen worden, und Arnold von Siemens inspizierte den Schaden am frühen Abend höchstselbst. Niemand hielt sich dort auf, und nichts war gestohlen worden, so dass er es abhakte und seinen Ghul Johann anwies, das Schloss reparieren zu lassen. Er beschloss zu Fuß zurückzugehen – in einer Seitengasse traf er auf Alan Mackenzie, der den Einbruch fingiert hatte, um ihn zu sprechen. Er bat um Asyl bei der Carmarilla und warnte vor dem Sabbat, der plante Westberlin einzunehmen. Weiterlesen

Nacht über Tannhag 2 – Der Knotenpunkt

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

Nacht vom 24. Auf den 25. Wassermond: Während der Großteil der Gruppe den verlassenen Turm erkundet, erholen sich Naruar und Yadri von ihren Erkältungen. Dies gelingt dem Alb wesentlich schneller als dem Zwerg. Gegen Abend erscheint im Gasthaus ein vornehm gekleideter, aber dem Anschein nach mies gelaunter Gnom aus Richtung Arwingen, welcher sich sogleich einem üppigen Abendmahl widmet. In dieser Zeit zieht langsam die Nacht herauf und während sich die Wirtin Almar und Yadri, sowie ein unbekanntes Mädchen zurückziehen, verweilt Naruar mit dem Gnomen zusammen im Schankraum. Mit einem Mal wird das Gasthaus von einem starken Ruck durchzogen. Bis auf Naruar und den Gnomen scheint dies allerdings von niemandem sonst bemerkt worden zu sein. Von dem geschwinden Erheben des Gnomes überrascht folgt der noch leicht Erkältete Naruar diesem vor das Gasthaus. Anstelle einer ruhigen und dunklen Nacht ist der Himmel in ein merkwürdiges rotes Leuchten gehüllt. Beim Versuch dem Gnom Informationen über das mysteriöse rote Licht im Norden zu entlocken kommt es zu dem ein oder anderen Kommunikationsproblem, sodass Naruar schlussendlich aus dem Dorf geworfen wird. Weiterlesen

Betty die Unschuldige

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

Am 28.04. legt die Gruppe nach einer ereignislosen Seefahrt in Seagard an.

02.05: Ankunft in der Burg Roxten

Die Gruppe trifft zum richtigen Zeitpunkt ein, da der Lord der Burg zur Zeit an einer unbekannten Krankheit leidet. Doch bevor dies untersucht werden kann, wünscht der Lord mit jedem einzelnen aus der Gruppe persönlich zu sprechen. Ihm werden die genauen Details der Erlebnisse, die während der Reise geschehen sind, erzählt. Da Richard in seinen Augen den Schild auf unehrenhafte Art und Weise erworben hat, dieser aber von der Notwendigkeit seiner Tat überzeugt war, gibt ihm der Lord die Gelegenheit in einem Zweikampf mit Ser Hargrow zu beweisen, dass er würdig ist den Schild zu führen. Leider entscheidet das Schicksal sich gegen Richard, so dass er den Zweikampf verliert. Wie vereinbart wird der Schild an den Lord übergeben, der ihn so lange sicher verwahren möchte, bis Richard reif dafür ist ihn zu führen.

Nach diesem Vorfall wird Richard beauftragt herauszufinden wer hinter der vermeintlichen Vergiftung des Lords steckte. Nach einer langen Befragung aller Verdächtigen stellt sich heraus, dass eine der Mägde namens Betty dafür verantwortlich war. Diese gesteht, dass sie vor 3 Wochen von einem Seeadler aufgesucht wurde, der ihr per Gedankenkraft zu verstehen gab, dass sie dafür sorgen soll den Lord zu vergiften. Um sich ihrer Kooperation zuzusichern , übergibt dieser ihr einen abgetrennten Finger ihrer Mutter an dem noch ein Ehering steckte. Aus Angst um das Wohl ihrer Familie führte sie den Auftrag aus, aber nicht ohne vorher sichergestellt zu haben, dass so wenig Unschuldige wie nötigt geschädigt werden. Dieses nimmt der Lord zur Kenntnis, und führt am Ende dazu, dass ihr ein ehrenvoller und schneller Tod gewährt wird. Da sein Vater immer noch geschwächt ist, führt Richard persönlich das Urteil aus und enthauptet Betty.

Von Dornen und Bienen

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

Drei Tage später trifft eine 300 Mann große Kavallerie-Einheit, angeführt vom Kastellan William Roxten, auf Harrenhall ein. Mit im Gepäck haben sie eine kleine Truhe, in der sich das Lösegeld für Ser Gregor und die Bezahlung für den angeheuerten Fassadenkletterer befindet.  Nach einem großem Gelage wird die Truhe mit 400 Golddrachen an Lady Wendt übergeben. Am Morgen darauf reist der komplette Tross mitsamt den beiden Söhnen des Hauses Roxten ab. Weiterlesen

Die Eisrose von Jarlak V – Die Eisrose erblüht

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

In einem harten Kampf bezwangen wir die Kämpfer des Schlitzerkultes. Sogar ein aufdringlicher  Feuerdämon, dem mein Speer nichts anhaben konnte, wurde von Styrvake vernichtet. Der Glatzkopf mit dem zugenähten Auge, offenbar ein Geweihter des Namenlosen, verschwand durch das Portal, war aber so schwer getroffen, dass er tot sein müsste. Doch sicher können wir uns in keinster Weise mehr sein. Zu viele absonderliche Dinge waren schon geschehen.

Die Gefangene entpuppte sich tatsächlich als die gesuchte Novizin Winja Baerensen – und sie lebte! Sie war verstört und erschöpft, aber es war ihr kein schlimmeres Leid geschehen. Ifirn sei Dank! Sie konnte uns sogar wertvolle Informationen liefern, denn sie hatte beobachtet, wie der Glatzköpfige, der möglicherweise Sharif Al‘ Nuad hieß, mit einer alten Gestalt, die ein tiefes Loch statt eines Auges besaß, in dem magischen Portal gesprochen hatte. Der Alte hatte dem Schlitzer zwei Bilder gezeigt. Eines von mir und eines von einer silbrig schimmernden Daunenfeder, die eine der verborgenen Federn von Ifirns  Silberschwänen darstellen soll. Weiterlesen

Verderbnisnacht

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

30.04.21 – Nachdem wir uns von Edira verabschiedet haben, die in der hiesigen Niederlassung des Orda Magica bleiben wird, sitzen meine Weg-gefährten und ich zusammen im Gasthaus und überlegen, wie unsere Reise von Agrella aus weitergehen kann. Unser gemeinsames Ziel ist Distelfeste, eine Stadt weit im Norden Ambrias, deren Ruf bereits viele Glücksritter angelockt haben soll. Denn Distelfeste ist das Tor zum Davokar, jenem mystischen Urwald, in dem es neben nahezu unerschöpflichen natürlichen Ressourcen auch geheimnisvolle, versunkene Ruinen zu finden geben soll, die noch ganz andere Reichtümer verbergen mögen. Aber es gibt auch unheilvolle Berichte von Expeditionen, die für immer im Dickicht des Waldes verschollen sind. Der Davokar gilt als verfluchte Heimat von schrecklichen Monster und Stammesgebiet der Elfen, die menschliche Eindringlinge wie Tiere jagen sollen. Uns ziehen teilweise sehr unterschiedliche Interessen in diesen Urwald: von Herogai weiß ich, dass er hofft, dort an dem Untoten Mal-Rogan endgültig Rache nehmen zu können. Meister Tribor hat in Distelfeste einen Auftrag seines Ordens auszuführen. Was genau der Hexenjäger Floki und der Bader Temedo dort zu finden hoffen, habe ich noch nicht ganz durchschaut. Irgendwas verbindet die beiden und es scheint keine langjährige Freundschaft zu sein. Weiterlesen

Das Vollmondfest – Teil 3

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

30. September des Jahres 2952 des Dritten Zeitalters
Stanford, Östliche Anduintäler, Wilderland

Mit dem Vorsatz wieder zu kommen verließen wir die merkwürdige, unterirdische Anlage und verabschiedeten uns von Loki. Narvi versah den Eingang mit dem Zauber der Geheimhaltung, um zu verhindern das ihn jemand zufällig finden könne, und im Licht der untergehenden Sonne kehrten wir nach Stanford zurück. Dort waren die Aufbauarbeiten noch im Gange und viele weitere Besucher waren eingetroffen. An bekannten Gesichtern konnten wir unter anderem Gelvira von der Alten Furt entdecken.

Wir mischten uns unter die Leute und unterhielten uns unter anderem länger mit Ava. Es machten Gerüchte die Runde das Schwarze Reiter auch in Höft, bei den Erringern und auf der Händlerinsel aufgetaucht waren. In seiner unnachahmlichen Art, begann Hartwulf daraufhin wieder damit, von bösen Omen und Vorzeichen zu sprechen und die Angst der Leute zu schüren. Mit einigen geschickten Worten, fröhlichen Liedern und dem ein oder anderen Krug kühlem Bier, gelang es mir dann aber doch, ihn zum Lachen zu bringen. Als ob ein langer Fluch von ihm genommen sei, erzählte er daraufhin den ganzen restlichen Abend fröhliche Geschichten. Weiterlesen

Das Vollmondfest – Teil 2

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

Wir folgen dem Tunnel tiefer hinunter. Nur dem Zwerg scheint es mit jedem Schritt besser zu gefallen. Der Tunnel führt weg vom Fluss und weg vom Dorf grob in Richtung Osten. Narvi ist dabei die ganze Zeit mit sich selber am fachsimpeln und kommt zu dem Schluss, dass Numenorer diesen Tunnel gebaut haben. Earendil kann diesen Ausführungen nicht folgen und da alle anderen ebenfalls mit sich selbst beschäftigt sind unterhält er sich mit den Steinen des Tunnels. Und diese haben ihm sogar etwas zu erzählen. Sie berichten von einer Gruppe Südländer in Begleitung von Orks und unter der Führung einer Frau, einer Art Magierin oder Schamanin, die als letzte vor vielen Jahren hier hindurch gekommen sind. Die Gruppe war für eine Expedition ausgerüstet, scheinbar um hier etwas auszugraben. Der Tunnel führt uns schließlich zu einer Art Labyrinth. Eine vielzahl kleiner Räume die durch kurze Gänge miteinander verbunden sind. Narvi erkennt recht schnell, dass es sich um eine quadratische Grundform handelt, die genau einen Raum als Zentrum hat. In diesem Raum erzählen die Steine dem Elben wiederum, dass die Magierin hier ein Portal im Boden geöffnet hat, durch die die Expedition gezogen ist. Leider haben die Steine nicht darauf geachtet was die Frau genau gesagt hat, um den Mechanismus auszulösen. Aber Narvis Runenzauber kommt uns hier zu pass und es gelingt ihm, damit den Mechanismus auszulösen, so dass wir tiefer hinab steigen können. Weiterlesen

Kettenrasseln II – Unter Fels begraben

3 Antworten Beitrag drucken

Im Eindruck der vergangenen Ereignisse schrieb ich die Zeilen für einen neuen Heldengesang. Leider konnte ich nicht so viel Zeit darauf verwenden, wie es für ein Kunstwerk angemessen wäre. Es ist daher nur als Entwurf anzusehen für einen künftigen Gesang, den ich erschaffen zu gedenke, wenn es meine Zeit wieder zulässt.  Weiterlesen

Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1956, 11. November – 11. Dezember

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

Sonntag, 11.11.1956 – Um 22 Uhr versammelt sich die Berliner Gesellschaft im Zoologischen Garten. Anstatt das irgendwas weltbewegendes passiert, überbringen die Gesandten des Sabbaths nur eine Einladung zu einem Gipfeltreffen in drei Wochen, um über die Geschicke Europas zu beraten. Einzig Bemerkenswertes: in den Reihen des Sabbaths findet sich Angus Mackenzies Zwillingsbruder, den dieser seit langem tot wähnte. Das führt natürlich zu einigen Fragen im Ahnenrat, an dem wir (von Siemens, von Vieregg und ich) zunächst teilnehmen sollen, dann aber auf den Wunsch von Angus weggeschickt werden. Wieder eine nicht gerade vertrauensbildende Maßnahme des Caitiff. Um die Zwillinge zukünftig auseinander halten zu können, teile ich Angus eine geheime Losung mit: … .

Dienstag, 11.12.1956 – Es ist der Abend der großen Zusammenkunft in einer Villa am Wannsee. Ich hatte Frau Overbeck davon überzeugen wollen, dass es nicht klug ist, dort alle Vampire der Stadt zu versammeln. Aber wie so oft, wurden meine Bedenken in den Wind geschlagen. Zu der Versammlung kommt alles, was in Europa Rang und Namen hat. Allen voran Iwan der Schreckliche als Kardinal des Sabbaths und Mithras, als Vertreter der europäischen Camarillavampire. Wir bekommen nichts von den Inhalten mit, aber insgesamt verläuft alles sehr friedlich.

Erst in den nächsten Tagen kommen Ergebnisse der Verhandlungen ans Tageslicht. Die europäischen Grenzen werden, so wie sie sind, festgeschrieben. Berlin wird zu einer geteilten Stadt, somit ist Albrecht nun Prinz von West-Berlin, und ein allgemeiner Waffenstillstand wird vereinbart.

Der Weiße Berg – Die Zuflucht I

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

Aus den Anekdoten von Rubinion Salinder:

Namenlose Tage 1032 BF – Ausharren in Corticors Höhle
Ich hielt morgens und abends Messen ab, um uns in dieser Zeit spirituell zu stärken. Am dritten Tag äußerte Varena die Frage, ob es die richtige Entscheidung war, auf die Akademie der Magier zu gehen. Nachdenklich zog sie sich zurück und spielte auf ihrer Flöte, wodurch sie wieder Tiere anlockte – das waren in diesem Fall Höhlenspinnen und anderes Getier, das ihrem Spiel aber genauso bezaubert friedlich zuhörte. Weiterlesen

Der Aufstieg von York 2 – O’Ceallaigh erwacht

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

Dienstag, der 17.10.1883: Als Prinz Ian in seinem Cottage erwacht, teilt ihm die Haushälterin Anny mit, dass eine Kutsche mit wichtiger Fracht vorgefahren ist, die nur persönlich zu seinen Händen übergeben werden darf. Das Frachtgut entpuppt sich als große Holzkiste, aus dicken Brettern gezimmert und mit schweren Eisenbanden und Ketten gesichert. Bei der Inspektion des Inhaltes erkennt des Nosferatu wie freudlos erwartet einen ausgezerrten, bleichen Korpus. Es ist der Brujah Thomas O’Ceallaigh, blutleer in mottenzerfressener Kleidung. Der Pflock, mit dem er einst in Starre geschickt wurde, steckt nicht mehr im Herzen des Vampirs (verdammt!). Der Mund des Iren steht offen und ist dunkel verkrustet. Der Geruch von Vitae schlägt Prinz Ian entgegen, O´Ceallaigh wurde also bereits mit dem Blut des Nosferatu gefüttert, so scheint es jedenfalls. Glücklicherweise befindet sich der Brujah noch immer im Torpor. Prinz Ian befiehlt, dass die Kiste in die Scheune verbracht wird und lässt seine Ghulhunde Apollo und Zeus die gefährliche Fracht bewachen. Sodann schickt er seinen Handlanger ins Hauptquartier, um die anderen Kainskinder zu informieren. Weiterlesen

Ein Goblin mehr oder weniger I

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

10. Phex 1038 BF

Bevor wir zur Kaserne aufbrachen, um uns mit Elkman Timpski zu treffen, bekam unser Magier eine Einladung von Olko Knaack in der Magierakademie Halle des Quecksilbers vorbei zu schauen. Später in der Kaserne, wurde Yussuf sehr aufmerksam von einem heruntergekommen Mann mit Namen Peddar gemustert und im Nachhinein diffamiert. Bevor uns nun Timski empfing, konnten wir zwischen ihm und einem Edelmann ein typisches Beispiel hierarchischer Strukturen bewundern. Es ging wohl um einen Mordfall und die Mondkinder. Weiterlesen

Mit Gold aufgewogen – Edelnutten in Harrenhal

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

18.02.297 erreicht die Reisegruppe Harrenhal und wird von Familie Whent empfangen. Ser Richard plant seinen Diebstahl, sein Bruder lehnt entschieden ab, an dieser niederträchtigen Tat teilzuhaben.

Der kommende Tag verstreicht mit einer Burgbesichtigung und Müßiggang. Erst in der Nacht vom 20. auf den 21.02. begeht Ser Richard seine Tat. Erstaunlicherweise gelingt es ihm, sowohl die Bücher für die Hexe, als auch das valyrische Schild von Aegon dem Eroberer zu beschffen. Er hatte wohl Hilfe von einem angeheuerten Schergen aus der Stadt, der ihm beim erklimmen eines der Wehrtürme behilflich war.

21.02.297 – Der junge Robert Frey wird vermisst. Er ist am Abend in ein Hurenhaus verschwunden. Ser Gregor folgt, im Auftrag seines Bruders, der Spur des Blages und befragt die Huren. Leider ist eine von ihnen nicht sehr kooperativ, so dass Gregor seine zuvor angedrohten Konsequenzen umsetzen muss und ihr die Kehle durchschneidet. Das spärliche Ergebnis der Ermittlungen: Vermutlich haben einige Fischer den Frey-Jungen entführt, oder sogar getötet. Am Vormittag sind die Fischer auf dem See, so dass Ser Gregor das Viertel nach Spuren oder der Leiche durchsucht – allerdings nicht lange. Der Bordellbetreiber scheint gute Beziehungen zum Haus Whendt zu haben, denn einige Wachen versuchen, den Ser Gregor wegen Mordes zu verhaften. Auf Wunsch seines Bruders Richard begleitet er die Soldaten zur Burg und stellt sich der Hausherrin. Diese wittert offenbar die Gelegenheit, ein gutes Geschäft zu machen und möchte 400 GM für die Prostituierte als Entschädigung haben. Bis das beglichen ist, muss Ser Gregor als Gast auf Harrenhal bleiben.