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Nacht über Tannhag 1 – Der verlassene Turm

21 Wassermond
Zur Dämmerung kommen die Gruppe in Tannhag an und beschließen, auch aufgrund des Wetters in das Gasthaus mit dem Namen “Eichelhäher“ einzukehren. Die Wirtin und ihr Sohn begrüßen sie freundlich. Es befinden sich bereits einige weitere Personen im Gasthaus darunter ein alter Astrologe, eine sehr stille Frau und ein Zwerg. Dieser erzählt uns, dass der Pass verschüttet ist und es noch einige Tage dauern wird, bis er passierbar ist. Dies ärgert besonders den Astrologen, der eine besondere Sternenkonstellation auf einen nah gelegenen Berg beobachten wollte.

Dementsprechend richten man sich darauf ein, einige Tage im Schlafsaal zu verbringen. Nur Taeldor beschließt im Gastraum zu nächtigen um auf unser Gepäck, welches am Feuer trocknet, aufzupassen. Dies erweist sich als schlechte Idee, da der ältere Herr in der Nacht sehr, sehr oft den Abort besuchen muss und Taeldor dabei öfters aufwacht.

22 Wassermond
Eine, bis auf eine Person, ausgeruhte Gruppe, beschließt den Erdrutsch anzusehen. Man hegt die Hoffnung, dass die Reise doch schon früher weitergehen kann, doch ist man sich schnell einig, dass es noch mindestens zwei Tage dauert, ehe der Weg zu Fuß gangbar ist und so gehen alle, bis auf Taeldor der zurück bleibt, um zu helfen, zurück ins Gasthaus.

Dort erfahren sie vom Astrologen, dass die besondere Konstellation, die er beobachten möchte etwas mit den 3 Monden und Sternenbildern zu tun hat und sie wohl diese Welt und die Anderswelt näher bringen soll. Da ansonsten nichts zu tun ist schauen sich Lorin und Gwyndolin die Umgebung an. Dabei entdecken sie auf einem nahen Berg einen alten, steinernen Turm und hören Geräusche, ähnlich einer Spitzhacke. Von der Wirtin Alma, erfahren sie Am Abend, dass sich im Turm angeblich eine alte Yonnus Statur befindet.

23 Wassermond
Die Gruppe, bis auf Naruar und Yadri, die seit einigen Tagen an einer schlimmen Erkältung leiden, beschließen den Turm zu untersuchen, da man eh nichts besseres vorhat. Tatsächlich entdeckt Lorin Spuren, die garantiert nicht von Tieren stammen. Oben angekommen sieht man die Besonderheit des Turmes. Er wirkt wie aus einem Guss und ist acht bis neun Meter hoch, wobei er von einem Dach gekrönt wird. Zudem ist der Grundriss annährend quardratisch. Offensichtlich handelte es sich hier um einen alten Drachlingsbau.

Die Überreste eines Lagers und die Strickleiter, die am Turm angebracht ist verrieten, dass sich erst kürzlich Leute hier aufhielten und erklären zudem noch die Geräusche des gestrigen Tages. Nach einer kurzen Besprechung beschließt man sich das innere des Turms zu untersuchen. Im Inneren des Turms führt eine Treppe nach unten, wobei alle Zwischenebenen weggebrochen und verfault sind. Dort befindet sich auch eine Statur, die garantiert nicht Yonnus zeigt.

Stattdessen handelt es sich um einen Satyr, auch wenn er ein wenig anders aussieht, als typische Vertreter seiner Rasse. Sein Gesicht ist tierhaft, sein Haar gewellt und er trägt eine lange Robe. Die ganze Erscheinung wirkt ein wenig befremdlich und sehr lebendig.

Aufgrund dieser Entdeckungen beschließt man, die Konstellation hier zu verbringen, da man vermutet das jemand herkommen wird um sie auszunutzen. Immerhin wurde der Turm dafür extra vorbereitet und im schlimmsten Fall hat man eine Nacht verschwendet. Zudem soll die Leiter hochgezogen werden.

Doch kaum war der Erste heruntergekletter schoss ein Pfeil aus dem Unterholz, der zum Glück niemanden verwundete und sechs Rattlinge zeigten sich, wobei drei mit Bögen bewaffnet waren. Nach einem kurzen Gefecht besiegten wir sie und warteten anschließend auf die Nacht und das kommende, wobei wir unserem eigentlichen Plan folgten und die Leiter hochzogen.

Gegen die Neunte und eine halbe Abendstunde vernahmen wir dann eine weibliche Stimme, die sich als Mirin vorstellte. Sie meinte, es sei hier gefährlich und wir sollten verschwinden. Da sie aber nicht bereit war uns mehr zu erzählen, oder auf Verhandlungen einzulassen, verweigerten wir ihr dies. Allerdings machten wir das Angebot, dass sie ihre Angelegenheiten im Turm unter unserer Aufsicht erledigen konnte. Ein andauerndes Knacken im Turm, ließen ihre Worte zumindestens etwas glaubhaft erscheinen.

Schließlich konnte die fremde Magierin, die wir als Besucherin des Gasthauses erkannten, nicht widerstehen und betrat den Turm. Schnurstracks ging sie nach nnten und begann ein magisches Ritual, welches Kraft um und in der Statur sammelte, zudem brach eine Wandseite des Turms auseinander. Direkt danach begann ein fahles, rotes Licht aufzuleuchten und die Statur einzuhüllen. Gleichzeitig brach das Dach des Turmes teilweise ein und er selbst vollkommen auf, was eine starke Druckwelle verursachte. Dennoch schafften wir es alle, auf den Beinen zu bleiben.

Die Statur erwachte mit einem nurren und fauchen zum Leben und begann, gefolgt von Mirin, die Treppe hochzusteigen. Die Gruppe stellte sich der, offensichtlich Außerweltlichen Gefahr und begann das Duo anzugreifen. Tatsächlich schaffen sie es, den Ausbruch der beiden zu verhindern und die Kreatur stürzt von der Treppe des Turms herunter und durchbricht dabei die Bodenplatte. Mirin nutzt diese Chance und eilt ihr durch das Loch hinterher.