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Der Helm des Friedens – Teil 4

Wir bringen den ohnmächtigen Ceawin zurück nach Sonnstatt. Die Grabgeister haben ihm und uns schwerer zugesetzt als es den ersten Anschein machte. Auf uns allen lastet ein Schatten, den wir noch verarbeiten müssen. Ceawin wird im Haus der Heilung von der Alten Morna behandelt, bei der er in guten Händen ist. In Sonnstatt erzählen wir Gonthar, Ceawins Stellvertreter und Hauptmann, was vorgefallen ist.

Ceawin ist nach einigen Tagen wiederhergestellt und der Landstrich ist merklich wärmer geworden, was natürlich auch am Frühsommer liegen kann. Es sind zumindest optimale Voraussetzungen für ein Fest, das uns zu Ehren abgehalten wird. Anschließend werden wir zur fröhlichen Räuberjagd eingeladen, die wir annehmen und einige der Lager auf der erbeuten Karte werden ausgehoben. Mitte Juni haben wir uns soweit erholt, das wir ins Waldlandreich aufbrechen wollen.

Pünktlich zum Aufbruch lässt die Seherin, Rahel die Weberin, uns durch die Alte Morna zu sich bitten. Sie will uns die Gnade gewähren, einen Blick auf unsere Zukunft zu werfen. Roderic, Earendil und Narvi lehnen das dankend ab. Trotzdem versucht die Seherin ziemlich eindringlich sie von dem Vorteil, den das bringen soll, zu überzeugen. Die gute Dame hat Ceawin schon ins offene Messer, oder viel mehr Grab, laufen lassen. Das hat die Situation hier zwar beruhigt, dank unserer Rettung Ceawins, trotzdem möchte ich lieber genau wissen, worauf ich mich einlasse und setzte nicht auf prophetische Weissagungen, die im Nachhinein passend ausgelegt werden. Hergrim und Ferdibrand sehen das anders, haben bisher aber noch nicht über das Geweissagte gesprochen, was mich schon wieder Misstrauisch macht.

Allerdings kann die Seherin auch mit ganz handfesten Informationen dienen. Sie berichtet über Höft, das es von einem Mann Namens Vidugalum geführt wird. In dem Ort oder zumindest in der Nähe hält sich Garhild eine Kundschafterin des Braunen auf, die uns sicherlich helfen kann, sollte es uns mal nach Höft verschlagen. Außerdem berichtet sie über eine Elbe Namens Asche, die Sklavin in Dol Guldur war und sich in den südlichen Anduintälern aufhalten soll. Außerdem weiß sie, das der Zauberturm südliche von hier ein Zwillingsturm in Dol Guldur hat und ein Ort der Macht ist, was unsere Vermutungen bestätigt.

Die Reise ins Waldlandreich dauert rund 20 Tage. Wir halten kurz in Esgaroth und hier herrscht eine sehr positive Grundstimmung. Ich für meinen Teil hoffe, das dies auch durch unser Handeln so ist und auch so bleiben wird. Mit Orophin reisen wir per Floß weiter ins Waldlandreich. Dort angekommen erhalten wir noble Unterkunft und werden von Legolas aufgesucht. Er berichtet das Aerandir zwar aufgewacht ist aber noch ein Schatten auf ihm liegt und er deswegen nach Bruchtal aufgebrochen ist.

Galion war bereits hier, ist aber ebenfalls wieder aufgebrochen, Amras Spur weiter zu verfolgen. Auch Galia hat wieder hierhin gefunden und ist sogar noch im Waldlandreich. Interessanterweise ist Legolas außerdem an Ruithel interessiert. Sie scheint irgendetwas zu beschäftigen und er vermutet wir wissen dazu mehr. Wir versprechen ihm dem nachzugehen, erörtern das Thema aber nicht weiter. Ich bin gespannt, was die Audienz bei Thranduil ergeben wird.