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Prolog: Schatten über dem Düsterwald – Teil 2

So schnell und leise wir können verlassen wir die Höhle und begeben uns in Deckung. Anscheinend verlässt nach uns niemand die Höhle, kein Wal und auch kein Drache. Die Jagd lassen wir Jagd sein und machen uns auf den Weg, König Thranduil von unserem Erlebnis zu berichten. Der schnellste Weg führt den Fluss entlang. Nach dem wir ein paar Stunden dem Fluss gefolgt sind, finden wir Spuren einer anderen Jagdgesellschaft. Wir entschliessen uns, ihnen zu folgen und vor dem Drachen zu warnen. Wir schaffen es nicht sie einzuholen, denn sie scheinen uns zu bemerken aber wollen nichts mit uns zu tun haben. Die Spuren führen zum Fluß zurück und verschwinden dort. Geschieht den aroganten Elfen vielleicht ganz recht, als Drachenfutter zu enden.

Aber am Fluß entdecken wir einen alten Bekannten, der am Fluß sein Lager aufgeschlagen hat. Es ist Wulfen der Hautwechsler. Er angelt dort und lädt uns praktischer Weise zum Abendbrot ein. Den Elfen hat er sich nicht gezeigt, aber er hat beobachtet wie sie den Fluß hinab geschwommen sind. Als wir ihm von dem Drachen berichten ist er nicht sonderlich überrascht. Eine Walddrachin liegt dort und schläft und das schon seit 180 Jahren. Er ist sich außerdem ziemlich sicher, das Thranduil ziemlich genau weiß, das der Drache hier existiert. Wir streiten uns etwas über weises Verhalten, Elben und Drachen. Er gibt uns den Rat, wenn wir Weisheit suchen, sollen wir das Tal der Schattenwölfe an den Donnerbächen im Nebelgebierge suchen. Wir können es aber nur finden, wenn die Ältesten seines Volkes der Gestaltenwandler uns für würdig erachten.

Wir diskutieren weiter über Geschehenes und was noch vor uns liegen könnte. Zwei wesentliche Gedanken teilt er uns noch mit. Er geht davon aus, das Aerandir noch lebt, er scheint einer der wenigen Elfen zu sein, vor dem Wulfen wirklichen Respekt hat. Und er gibt mir noch mit auf den Weg, das der Einsiedler meines Volkes noch eine Rolle spielen wird. Damit meint er vermutlich den Alten, von dem ich einen Teil der Axt Wolfsbeißer bekommen habe. Als Ferdibrand am Morgen zum Frühstück machen aufsteht, kann er noch einen riesigen Wolf im Wald verschwinden sehen.

Nach dem reichhaltigem Frühstück brechen wir auf und landen sehr offensichtlich auf der Spur eines kapitalen weissen Hirsches. Die Jagd haben wir aufgegeben, da Wulfen uns über das Wesen dieser Hirsche aufgeklärt hat, statt dessen lassen wir uns von ihm durch den Wald führen. Einen ganzen Tag führt er uns Richtung Norden, weg vom Fluß, bis zu einer lichten Stelle im Wald, dort verschwindet er schnell weiter Richtung Norden. Auf einer Lichtung entdeckt Earendil einen glänzenden Gegenstand. Wir untersuchen die Lichtung und finden den Bogen Pembregol, die Waffe des Führers der Grenzwacht des Waldlandreiches.

Offensichtlich hat hier ein Kampf statt gefunden. Den Spuren nach könnte eine Gruppe Elfen von Zwergen überfallen worden sein. Aber was machen Zwerge im nördlichen Waldlandreich? Wir untersuchen die Lichtung eingehend und finden zwergische Runen an einem der Bäume. Plötzlich ein lautes Räuspern hinter uns. In einem der Bäume hat sich ein Eingang zu einer Höhle aufgetan und Zwerge stehen dort und beobachten und skeptisch. Die Führer der Zwerge stellen sich als Polin und Pomin vor. Es ist das Volk von Frar dem Bartlosen aus der Graugrube, das hier Zuflucht gesucht hat. Sie geben unumwunden zu Ruithel gefangen genommen zu haben. Sie wird beschuldigt als Führerin des silbernen Bogens, Frar verflucht zu haben.

Uns ist schnell klar, das Ruithel es nicht gewesen sein kann, da sie die Grenzwächter noch gar nicht lange führt. Schließlich gelingt es uns Ruithel frei zu reden, aber wir haben dafür auch einiges in die Waagschale geworfen. Die Zwerge lassen sich überzeugen, das Ruithel es nicht gewesen sein kann und sie eine bessere Verbündete als eine Gefangene abgibt. Außerdem versprechen wir unsere Äxte und unsere Stimme für die Befreiung der Graugrube zu erheben. Hergrim versaut den Deal fast, in dem er den Zwergen die Münzen aus der Drachengrube anbietet, aber er kann sich noch herausreden ohne Schaden anzurichten.

Mit Ruithel reisen wir zurück zur Großen Laube und dort treffen wir König Thranduil. Wir berichten von den Ereignissen. Wie Wulfen vermutete, ist er nicht überrascht von dem Drachen zu hören, aber er ist sehr erstaunt das wir die Höhle finden konnten, die er geschützt hat. Er ist eindeutig der Meinung das dieses Geheimnis nicht weiter getragen werden darf. Ich bin da allerdings anderer Meinung, zumindest werde ich jedem meiner Vertrauten vor dem Drachen warnen. Er verspricht ausserdem Untersuchungen wegen dem „Schabernack“ gegen Frar anzustellen und läßt die Zwerge im Norden gewähren. Wir machen uns wieder auf den Weg.

Hergrim und Ferdibrand wirken auf König Bard und König Dain ein, um diese für die Rückeroberung der Graugrube zu gewinnen. Ich mache mich dagegen nach Esgaroth auf, um mich dort mit den Händlern zu treffen und eine Lösung für die Holzfäller zu finden. Earendil bleibt im Waldlandreich, um bei Ormal noch einen neuen Trick zu lernen. Am 1. Mai 2949 DZ treffen wir uns alle wieder am Drachenkopf und machen uns auf den Weg zur Versammlung der Waldmenschen.