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Hector Vaheris Meran

Geboren wurde Hector im Jahre 336 AC als zweiter Sohn eines hoch angesehen Baumeisters und Architekten und dessen Frau in Solanthus. Seine Geburt fand im Sternzeichen des Kiri-Jolith statt und auf seinem Rücken, dem rechten Schulterblatt, zeigte sich ein Geburtsmal, welches an ein gebogenes Horn erinnerte. Schwert, Mut, Ehre und ein tiefer Glauben sollten sein Leben bestimmen.

Sein Vater brachte ihm und seinem älteren Bruder alles über die Baukunst bei und hoffte, dass seine Söhne eines Tages sein Erbe in Solanthus antreten würden. Hector lernte fleißig und diszipliniert, doch seine Leidenschaft galt dem Kampf mit dem Schwert, den alten Geschichten und Legenden über Helden der solamnischen Ritter wie Huma Drachenbann und seinem unerschütterlichen Glauben an Paladin und die guten Götter, die er tief im Herzen verehrte.

Als der Krieg ausbrach und auch seine Familie von Leid und Schicksal getroffen wurden – Vater und Schwester kamen in den Wirren des Krieges ums Leben – nahm er das Schwert seines Vaters und entschloss ein Ritter zu werden. So nahm ihn sein Onkel Sir Thadeus Uth Meran, ein Ritter von Solamnia und Veteran des Krieges der Lanze, unter seine Obhut und lehrte ihn Ehre, Stolz und Mut eines Ritters und auch den Umgang mit dem Schwert. Ganz zum Leidwesen seiner Mutter zog Hector noch während des Krieges mit seinem Onkel durch Solamnia und bereiste legendäre Stätten wie Palanthas und Sancrist und sein Entschluss stand fest, dem Orden der Ritter von Solamnia beizutreten.

Er beichtete seiner Mutter von seinem Entschluss und versprach, sie nicht zu enttäuschen. Schweren Herzens ließ sie ihn ziehen und sein Bruder übernahm die Verantwortung für die Familientradition, die Baukunst ihres Vaters fortzuführen. So ritt er mit seinem Onkel fort und kehrte seitdem nicht mehr nach Solanthus zurück. Doch trotz großem Heimweh bereute er seinen Entschluss nicht und hielt an seinem hehren Ziel fest.

Auf Anraten seines Onkels und eines weiteren Fürsprechers, Lord Marcel de Molay, dem Sir Thadeus in Treu und Freundschaft verbunden war, wurde er als Knappe in den Solamnischen Orden aufgenommen. Als er im Alter von 22 Jahren den Eid leistete, spürte er im Inneren das er angekommen war, dies war seine Bestimmung. So begann er seinen Dienst voller Hingabe und seine erste Aufgabe für den Orden, um sich als würdig zu erweisen, führte ihn im Jahre 358 AC gemeinsam mit seinem Onkel und einem weiteren Knappen, Jacques de Molay, in das weit entfernte Abanassinia nach Solace, wo er in Begleitung seines Onkels auf der Reise nach Pax Tharkas im Wirtshaus „Zur letzten Bleibe“ einkehrte.