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Sippenstreit & düstere Vorahnungen – Teil 1

30. Mai 2947 DZ

Wir verbringen die Zeit im Östlichen Gasthaus der Hobbits der Familie Brandybock. Reisende berichten über Orks, die die Gegend unsicher machen, einen Abend versuchen sogar Orks der „Blutigen Axt“ das Gasthaus anzugreifen, sie lassen wegen unserer Gegenwehr aber schnell von dem Gasthaus ab. Außerdem zieht eine Gruppe Sklavenjäger der Viglundinger umher und plündert Gehöfte der Beorninger. Wir können ein paar Kundschafter festsetzten, können aber nicht viel mehr gegen die Überzahl der Viglundinger ausrichten, allerdings trauen sie sich auch nicht an das Gasthaus heran.

1. Juni 2947 DZ

Ennalda die Speerfrau sucht uns beim Frühstück auf, sie bringt uns Beorns Ruf zu seinem Gehöft mit. Vorher sollen wir ihr aber einen Gefallen tun und am Anduin in Richtung Süden nach Merovech und Odo Ausschau halten, sie werden vermisst. Ennalda selbst zieht weiter nach Norden, um dort zu suchen. Wir brechen auf und ziehen den Anduin hinunter bis zum Carrock, einem heiligen Ort der Beorninger, an dem sie Rechtsprechen. Orkspuren führen über die Furt auf die Insel des Felsens, also folgen wir ihnen. Am Himmel kreisen Krähen über einer Stelle am Ufer. Wir nähern uns ihr vorsichtig und finden ein Schlachtfeld. In einem Boot treiben die Leichen von Odo und Merovech, umgeben von einem Haufen Orkleichen. Wir begraben die Leichen der Beorninger. Leudast nimmt die Waffen der Gefallenen und ihre Mantelschliessen an sich, um sie Beorn zu bringen. Allerdings fehlt Merovechs Richtschwert und auf dem Boot finden wir ein zerschnittenes Tau, als wenn noch eine dritte Person, ein Gefangener, auf dem Boot gewesen wäre.

3. Juni 2947 DZ

Am Abend erreichen wir Beorns Haus. Die Tiere Beorns wittern die Waffen und Schnallen die wir bringen und seine Hunde brechen in ein Klagegeheul aus. Wir berichten ihm von unserem Fund und übergeben Beorn die Gegenstände. Beorn fragt jeden einzelnen nach dem Silber das Odo und Merovech bei sich gehabt haben. Bis auf Hergrim konnten wir ihn überzeugen, das wir weder etwas gefunden noch an uns genommen haben. Beorn lädt uns zum Abendessen ein und wir werden von seinen Tieren bewirtet, die alles andere als normal sind. Am Abend füllt sich die Halle mit Gästen der Umgebung. Wir berichten von unseren Geschichten. Für die Nacht wird uns geraten, die Türen auf jeden Fall geschlossen zu halten, während sich die anderen Gäste nach draußen begeben. Kurze Zeit später bricht ein wildes Rudel auf, Rache zu nehmen.

4. Juni 2947 DZ

Beorn erwartet uns morgens, einige zerbeulte blutige Orkhelme liegen zu seinen Füßen und vor dem Gehöft künden die Köpfe dutzender Orks auf Spießen gesteckt von einer erfolgreichen Jagd. Beorn bittet uns in den Süden aufzubrechen, um dort den geflohenen Gefangenen zu stellen und ihn zu seinem Gericht zu bringen. Am Mittag kommt auch Ennalda zurück und Leudast berichtet ihr von unserem Fund. Wir brechen noch abends mit einer Gruppe Beorninger auf, die Toten zu ehren und sie zurück zu holen.

6. Juni 2947 DZ

Wir brechen mit Ennalda in den Süden auf. Beorn nimmt Leudast das Verschprechen ab, Ennalda zurückzuschicken, wenn wir zu weit in den Süden vordringen müssen.

7. Juni 2947 DZ

Wir sind mal wieder Gast in Gelviras Halle an der Alten Furt.

9. Juni 2947 DZ

Wir reisen weiter in den Süden. Die Beorninger, die wir treffen, werden immer vorsichtiger und unfreundlicher. Am Anduin entdecken wir ein altes Lager in der Nähe des Flusses, dort hat jemand mit Orks gekämpft und sie besiegt, vermutlich unser Gefangener. Am Abend erreichen wir ein Gehöft. Geral und seine Sippe wohnen dort, nach längerer Diskussion lassen sie uns in einem Heuschober schlafen. Sie berichten von einem jungen Beorninger, Oderic, der vor einigen Tagen gegen ein paar Silberstücke hier übernachtet hat. Der Mann kam Geral seltsam zerrüttet vor. Auf der einen Seite scheint er ein guter Kämpfer zu sein, der vorgibt Großes zu wollen. Seine Ausstrahlung ist aber eher Dunkel und Unheilvoll.

10. Juni 2947 DZ

Roderic tauscht sich mit ein paar Waldmenschen aus, die sich auf dem Weg nach Berghall befinden. Im Süden liegt Stanford (Kieselfurt), die Leute dort sind aber sehr unfreundlich und dulden keine Fremden. Dort soll ein Mord passiert sein, der die Bevölkerung verunsichert hat. Wir reisen trotzdem weiter dorthin, es hört sich nach dem Ziel unserer Reise an. In Stanford werden wir von einigen unruhigen Kämpfern, unter ihnen Wiliferd, der Sprecherin Ava und ihrem Vater, dem Dorfältesten Hartwulf empfangen. Leudast stellt uns als Gesande Beorns vor, die auf der Suche nach Odo und Merovech sind. Ava berichtet, dass die beiden hier waren und Oderic mit sich genommen haben. Oderic hat Rathwic, den Schwiegersohn seines Stiefvaters Helmgut ermordet. Über den Grund wurde nur spekuliert. Vermutlich ist Eifersucht das Motiv, denn Gunhild, die Frau von Rathwic und Oderic sollen eine starke Bindung haben. Wir erklären das Odo und Merovech nicht bis zum Carrock gekommen sind und Oderic fliehen konnte. Daher erlaubt Ava uns hierzubleiben und Oderics Hütte zu nutzen, die wir auch alsbald aufsuchen. Allerdings muss in den letzten Stunden jemand hier gewesen sein, denn wir entdecken frische Spuren.