Die Steine von Ser’rak IV – Der Bann des Barons

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Noch am 19. Firun zog man Thezmar Karenkis den Vogt von Brandthusen ins Vertrauen. Man berichtete ihm über die Geschehnisse in den Ausläufern der Totensümpfe und das man Kunde erhalten hatte über Vampire die auf Burg Barthor hausten. Und das all das nichts Gutes hieß, wenn nun der Baron nach Brandthusen kommen sollte. Nein ganz im Gegenteil. Es bedeutete viel mehr, dass der Baron entweder selber mittlerweile ein Vampir war oder zumindestens unter der Kontrolle der Rädelsführerin Marina von Rethis.

Man kam recht zügig zu der Übereinkunft, dass ein einfacher Occulus Astralis Aufschluß über den Zustand des Barons Mikail Ouvenske bringen würde. Abends war genug Zeit für Balthasar, Sheana und Dana sich mit Jaminka und Nadjescha über irgendwelches Hexen- oder Visionszeug zu sprechen.

Am nächsten Tag postierte man sich in Absprache mit dem Vogt in den offiziellen Empfangsräumen. Mikail und seine Eskorte ritten alsbald in Brandthusen ein und er wurde wie besprochen in den vorbereiteten Raum geleitet. Nur dort besann sich Lyoscho und unterließ es den Zauber direkt in das Angesicht des Barons zu wirken. Wohlgemerkt war dieser ebenfalls ein Zauberwirker. Rowin und er hatten daraufhin eine beinah handgreifliche Auseinandersetzung.

Die Gefährten waren sich aber recht sicher, dass Mikail unter jemandes Kontrolle stand. Deswegen wurde Tsaekal schon mal vorbeugend losgeschickt, den Druiden Durn zu suchen und herzubringen. Nur diesem traute man zu, einen etwaigen Zauber zu brechen. Der Baron verhielt sich aber ansonsten sehr unauffällig. In einem mittäglichen Gespräch berichtete er davon, dass die Jungfrau von der Wolfskopffeste nun aktiv nach einem Bräutigam suchte und eine Auge nach Ouvenmas geworfen hatte. Fenew brach daraufhin der Schweiß aus. Erst am nachmittag gelang es schließlich Lugaid den Baron magisch zu begutachten. Und er war in der Tat verzaubert.

Die weiteren Vorbereitungen liefen wie am Schnürchen. Durn verlangte Widergutmachung vom Vogt aber am nächsten Tag lockt man Mikail Ouvenske in die leere Kapelle am Boronanger. Innerhalb weniger Augenblicke war der Bann gebrochen und Ouvenske berichtete daraufhin von dämonischen Umtrieben auf Burg Barthor.

 

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