Archiv des Autors: jhb

Prolog: Die Geister die ich rief II

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

Aus den Anekdoten von Rubinion Salinder:

2. Ingerimm 1032 BF
Auf unserem Weg in die Ritterschaft Schlagefurt trafen wir abends auf die abergläubische Holzsammlerin Eichtrude. Nachdem alle anderen die nutzlosen Farnamulette der alten Frau angenommen und teilweise mit übertriebenen Entgelt vergütet hatten, nötigten sie mich auch dazu, eines anzulegen – damit wir nicht meinetwegen Scherereien mit Waldschraten bekämen. Ich stopfte es bei nächstbester Gelegenheit in mein Bündel. Weiterlesen

Goldene Ketten IV – Das Ende der Ornaldinen

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

Erdtag 11. Rondra 1022 BF – Erkenntnisse aus der Chronik von Pilkamm
Zurück in Hinterbruch studierten sie die Chronik genauer. Gerbald von Ruckenau und Rondramir von Jekdisit waren gemeinsam im Eichenhein von Jekdisit gewesen. Sind sie dort von Tasfarelel berührt worden? Die Marschallskette fand 249 BF erstmals Erwähnung. Scheinbar war sie ein Beutestück aus den Feldzügen gegen die Goblins in den Walbergen gewesen. In den folgenden Jahren waren die Riten immer grausamer geworden. Und es schien, dass man sich weniger bemüht hatte, dies zu vertuschen. Weiterlesen

Schwingen aus Schnee VIII – Epilog

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

11. Praios 1023 BF
Nach den Strapazen fuhren sie mit der Amai nicht die Nacht durch, auch wenn es kaum richtig dunkel wurde. Im Schlaf erschien den Helden und Wulfen die Göttin Ifirn. Sie sagte nur „Geht zu Frunos Thron und dem Grauen König, um Antworten zu erhalten.“, und verschwand so schnell wie sie gekommen war. Beim Frühstück sprachen sie über diese Botschaft. Frunos Thron war der Gipfel des Asainyfs, der bei Thorwalern und Fjarningern als heiliger Berg galt, und der sich weiter westlich auf Firuns Finger befand. Es hieß der Graue König wäre ein anderer Name für König Eisbart aus der Legende der drei Flügelpaare, und er sollte in einem Nebelschloss auf der Halbinsel Nikku leben. Weiterlesen

Schwingen aus Schnee VII – Die Falle der Shakagra’e

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

10. Praios 1023 BF
Wer nicht zu Teliriyon und seiner Schwester Teliriya in die Haupthalle zurückgekehrt war, stand vor der Schwanenfigur in der mittleren der fünf Kammern. Für den Moment konnte jeder ihrem Ruf widerstehen und blieb Herr seiner Sinne. Es war an der Zeit, rohe Gewalt einzusetzen. Ulfgard versetzt ihr einen mächtigen Hieb mit seiner Axt. Jedoch wurde er  zurückgeschleudert und ging bewusstlos zu Boden, nachdem er gegen die Wand aus Eis gedonnert war. Weiterlesen

Das Levthansband II – König Eisbarts Graue Trutzburg

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

12. Efferd 1023 BF
Ganz ohne festliche Prozession und zwölfgöttliches Brimborium verließ die Bernsteinkarawane am frühen Morgen das Kloster Auridalur und die Stadt Glyndhaven. Es war beinahe als handelte es sich um die Karawane eines gewöhnlichen Händlers. Diejenigen, die diese Reise zum wiederholten Male mitmachten, bewiesen routinierte Effizienz. Aurew Praoislob Elsborn hatte alles fest im Griff, und der Treck aus sechs Wachhunden, zwölf Ponies und zwei dutzend Menschen kam gut voran. Weiterlesen

Das Levthansband I – Quenias Weissagungen

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

3. Efferd 1023 BF
Sie waren die ganze Nacht auf dem Trollpfad gewandert, und erst morgens in dem Tal mit dem Steinkreis herausgekommen. Erschöpft machten sie Rast und holten Schlaf nach. Mittags gingen sie los, um zu dem Lager der Doppeläxte zurückzukehren. Ihre Visionen boten reichlich Gesprächsstoff. Nur Wulfen von Irberod war nicht vor die Wahl der drei Tore gestellt worden. Er sollte nach Festum gehen, um dort geweiht zu werden. Weiterlesen

Schrecken im Eis VI – Epilog: Tsaekal schwört ab

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

2. Efferd 1023 BF
Leblos lagen Ihre Körper oben auf Frunos Thron, und das Schneetreiben begann sie zuzudecken. Es war spät geworden, und die untergehende Sommersonne schien nur noch schwach. Sie waren weiter gekommen als die meisten anderen, doch forderten die lebensfeindlichen Bedingungen auf der Bergspitze nun auch von ihnen ihren Tribut. Es war nur noch eine Frage der Zeit, bis ihre Körper genauso gefroren waren wie all die der anderen, die hier oben vor ihnen gescheitert waren. Weiterlesen

Lyoscho erwählt sein Schicksal

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

Auf der Schwelle des Todes erschien Adario Lamertien vor Lyoscho. Doch schon bald wandelte sich dessen Gestalt in die seiner Lehrmeisterin. Dreimal fragte sie ihn „Was führt Dich auf Frunus Thron?“, und das erste Mal anwortete er „Die Suche nach meinen Eltern und meiner Herkunft.“. Beim zweiten Mal sagte er jedoch „Ich will die zwölf Mysterien zusammenführen.“, und beim letzten Mal waren seine Worte „Ich will verhindern, dass Lystramon sich das Erwachen des Bornlandes zunutze macht.“. Vergessen war, dass er auf der Reise zuvor nur vom Ursprung der Schwanenflügel gesprochen hatte. Auf ihre Frage wovor er Angst hat, sagte er „Dass mich Lystramon verdirbt.“. Weiterlesen

Schrecken im Eis III – Die Verräterin

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

3. Rondra 1023 BF
Larylla Kristallglanz führte sie am Tag darauf über einen zerklüfteten Gletscher. Bereits gegen Mittag konnten die Helden die Spur der ausgestoßenen Yetis wieder aufnehmen. Sie war wenigstens einen Tag alt und führte weiter nach Norden. An dem langen Sommerabend fanden Sie eine Gletscherhöhle, in der sie die Nacht verbrachten.

4. Rondra 1023 BF
Am nächsten Tag war es so sonnig, dass sie ihre Schneebrillen aufsetzen mussten, um nicht zu erblinden. Am frühen Nachmittag fanden sie die Leiche des zweiten Praiosnovizen. Weiterlesen

Schrecken im Eis II – Eine Spur ins Yeti-Land

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

26. Praios 1023 BF
Alle suchten Schutz vor den schweren Eissplittern, die auf das Schiff herniedergingen. Gleichzeitig bildete sich von der Küste aus eine geschlossene Eisschicht, an der der Schiffsrumpf festfror. Und über das Eis kamen Yetis. Aber nicht nur von der Landseite, sondern auch von der Seeseite aus hieften sich diese gewaltigen Kreaturen über die Reling.

Balthasar wirkte einen Wetterzauber, um das Unwetter vom Schiff fern zu halten, und auf Deck entbrannte ein wütender Kampf. Doch außer den Helden vermochten nur wenige es im Kampf mit den Yetis aufzunehmen. Weiterlesen

Schrecken im Eis I – Zurück in Frisov

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

17. Praios 1023 BF
Auf der Höhe der Bäreninseln erreichte der Eissegler Amai das offene Meer. Nach fünf Tagen hatten die Rückkehrer aus dem Norden die Grimmfrostöde umsegelt und die Ostküste der Halbinsel Nikku erreicht. Es war um die Mittagszeit, als sie in den Hafen von Frisov einfuhren.

22. Praios 1023 BF
Erste Schiffe hatten nach den Namenlosen Tagen ihren Weg zu der kleinen Hafenstadt gefunden – eine Kogge aus Riva und eine Otta aus Enqui. Teliriyon blieb auf dem Eissegler. Fenew kehrte alleine im Kontor Irgjeloff ein. Dort traf er auf die thorwalsche Mannschaft – Walfänger, wie sich herausstellte. Außerdem lernte er eine norbadische Familie kennen.

Weiterlesen

Schwingen aus Schnee V – Der Palast der Himmelslichter

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

29. Rahja 1022 BF
Am Abend erreichten die Abenteurer mit ihren Hundeschlitten den Ausläufer der Brecheisbucht, der in die Grimmfrostöde hineinragte. Aufgrund der außerordentlichen langen Sommertage im Norden hatten sie noch einige Stunden Tageslicht und betraten das Innere der Palastruine der Himmelslichter. Es war ein pittureskes Gebäude am Ende einer Klippe hoch über dem Wasserspiegel, dessen schlanke Türme sich dem Himmel entgegenstreckten. Weder gab es Schutzzauber noch trafen sie auf Bewohner. Lyoscho war gleichermaßen erfüllt von Panik wie von Euphorie. Weiterlesen

Auf der Spur der Orks

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

2. November 2946 DZ
Nachdem sie die Orks erschlagen hatten, schauten sich die vier Kämpen in der Grabkammer um. Hier lag noch einiges Gold, alte Schriftrollen und in dem geöffneten Sarkophag war eine Urne und Grabbeilagen – ein schwarzer Langdolch, was eine Morgulklinge sein konnte, und ein Ring, wie sie ihn zuvor bei Statue des hier scheinbar beerdigten Ostlingshäuptlinges gesehen hatten. Dieser sah aus wie ein Kettenglied und es war ein ungeschliffener Rubin eingesetzt. Ein Abdruck im Staub ließ sie vermuten, dass hier das Kriegshorn mit dem Wolfskopf gelegen hatte, und das vom Anführer der Orks kurz zuvor geplündert worden war. Weiterlesen

Die Ruinenstadt

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

6. Oktober 2946 DZ
Am fortgeschrittenen Nachmittag, wenige Meilen vor dem Waldtor erspähte der Waldmensch ein Esgarother Boot am Westufer. Hier müssen die Zwerge ihre Fahrt flussabwärts beendet haben. Unser kleiner Suchtrupp tat es ihnen gleich und stieß in diesem Sumpfwald auf die Überreste einer alten, gepflasterten Straße, die nach Südosten führte. Die Spuren zeigten an, dass die Zwerge auch diesen Weg genommen hatten. Weiterlesen

Die Steine von Ser’rak II – Schwarmseele

6 Antworten Beitrag drucken

Die Leute, deren Geist man übernommen hatte, waren in der einen oder anderen Art und Weise von Melea Veneta gerettet worden und standen unter ihren Schutz. Sie alle trugen ein Halsband mit dem Zeichen des Hauses der Veneter, mit dem sie sich frei in der alten Stadt Bosparan (300 v. BF) bewegen konnten. Am Abend des nächsten Tages folgten Sie der Einladung ihrer Herrin, auf Ihr Fest in ihrer Stadtvilla zu kommen. Hochrangige Patrizier, Geweihte von den damals verehrten Gottheiten und wichtige Militärs lagen auf großen Kissen und wurden von Sklaven mit Delikatessen, Erfrischungen und Wein bedient. Weiterlesen