Archiv des Autors: Agrawan

Intermezzo: In den Tälern von Bruchtal

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4. Juni 2954 DZ

Nach der Erbeutung des Schlüssels und dem Sieg über Blutstumpf und seine Leibwächter machten wir uns nach einer Rast auf den Rückweg nach Bruchtal.

18. Juni 2954 DZ

Wir erreichen Hiravals Gutshof. Dort geht der Wiederaufbau zügig voran. Hiraval hat sich gut von seiner Besessenheit erholt. Einige Waldläufer sind schon bei ihm und auch die Abenteurergruppe um Elwin und Fay hat sich gut eingelebt. Wir erzählen der Gemeinschaft von unseren Erlebnissen und vom Stern von Annuminas. Wir genießen die erste Nachtruhe in sicherer Umgebung und machen uns am nächsten Morgen wieder auf den Weg. Weiterlesen

Die Äpfel von Avelten 2 – Das Dunkle Geheimnis

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18.05.888 – In der Nähe von Avelten

Die Dämmerung hatte bereits eingesetzt als wir den an einen Pfahl gebundenen Jungen auf der Obstplantage vor Avelten entdeckten. Genau eine solche Apfelplantage für die Avelten als idyllisches Paradies in der ganzen Umgebung bekannt war – wie irrwitzig. Er rief um Hilfe und machte einen verstörten Eindruck.

Als ich ihn fragte was geschehen sei, stammelte er ängstlich von Maskierten die ihn aus seinem Bett geholt und in einen Sack gesteckt und dann hier angebunden hätten. Sein Name war Pel und er kam aus Avelten. Weiterlesen

Seelenqualen im Arwinger Moorkrug IV

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Blutopfer

Nach einer genaueren Untersuchung des Tempels fanden wir einen Mechanismus, mit dem sich der Altar bewegen ließ. Ein Geheimgang in die Tiefe öffnete sich.  Aus der Dunkelheit hörte ich Schreie und Iye sprach immer wieder von Augen, die sie von überall beobachteten.

Natürlich mussten wir trotzdem hinab. Es handelte sich um ein Grab der Drachlinge, in dem 5 höhere Priester bestattet zu sein schienen. Und auch der Schatz fand sich hier. Der helle Varg schaffte ihn in den Tempel, wo wir Mor trafen, der uns gefolgt war. Weiterlesen

Das Lied der Prinzessin Nimuan V

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3. Travia 1033 BF – Abends im zerstörten Orklager

Wir beschließen die Höhle hinter dem Wasserfall zu erkunden. Zuvor versorgen Maroxes und seine Druiden unsere Wunden. Ohne Erkenntnisse lagern wir etwas abseits. Die Nachts ist ereignislos.

4. Travia 1033 BF – am Orklager

Ich klettere auf die Felsnadel, finde oben jedoch nichts. Die Anderen räumen derweil das Lager auf. Während ich herabklettere schwimmt Rubinion mit den Prismen im See umher. Larja kommt hinzu. Es scheint eine heiße Quelle im See zu geben, doch es ist zu trüb und tief. Ideenlos gehen wir erneut das Lied von Nimuan durch. Nach einigen Fehlinterpretationen beschließen wir in den See zu gehen. Während Maroxes und ich Kräuter für Unterwasseratmung suchen geht Larja allein los in den See. Nach 10 Stunden kommt sie zurück und drängt uns, ihr schnell zu folgen um die Wurzel des Hasses zu zerstören. Weiterlesen

Sheannas Erzählungen

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Reisetagebuch Shéanna ay Mehtira ay Gedanahakan:

Kloster Urischalur – Phex 1023 BF

Es war das Frühjahr nach unserem wahnsinnigen Sieg über die Schergen Lystramons im Ehernen Schwert und der Rettung meiner Schwester Dhana vor dem Geist von Jadminka Eisherz.

Ich hatte Dhana zunächst in ihre Heimat Brandthusen begleitet, damit sie sich von ihren Strapazen erholen kann. Dort würde sich ihre Lehrmeisterin Jaminka, eine Hexe von der Schwesternschaft der Schönen der Nacht, sicher gut um sie kümmern. Angenehm war weniger das Wetter, wie immer bornisch-kalt, als dass auch Lyoscho noch vor Ort geblieben war, um sich gemeinsam mit dem Magier Alwin Wippflügler mit den Mysterien zu beschäftigen. In mir wuchs, wieder einmal stärker, der Wunsch, auch die Stute Rahjas als Mysterium in Händen zu halten. Was solch ein Schmuckstück wohl vollbringen konnte? Weiterlesen

Amir

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Amir wuchs als Sohn eines Holzfällers in Freidorf auf, seine Mutter starb bei der Geburt. Sein Vater brachte ihm sein Handwerk bei und so verbrachte er viel Zeit in der Natur. Er hatte wenige Freunde und war oft tagelang allein mit seinem Vater im Alten Wald unterwegs. Vor einem Jahr gab es einen Angriff von finsteren Wesen aus den Tiefen des Waldes, sein Vater wurde getötet und auch Amir starb bei dem Angriff. Das letzte was er sah war ein gleißendes Licht über ihm. Doch wie ein Wunder erwachte er schwer verletzt und allein, die Leiche seines Vaters bei ihm und ein kleines metallenes Kästchen ohne sichtbare Öffnung in der Hand, aus dessen Inneren ein seltsames gleichmäßiges Ticken zu hören war. Weiterlesen

Tsaekals Erzählungen

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Tsaekals verschlungene Wege:

Nordwalser Höhen – Phex 1023 BF bis Praios 1024 BF

Etwas war anders, nachdem wir den flammenden Berg verlassen hatten, der Samen Grandaels war erwacht und trieb unnachgiebig Wurzeln in mein Herz, fälschlicherweise dachte ich, dass ich seiner Herr werden kann, und auch Wolfsmonds Nähe milderte den Zorn, den ich mehr und mehr verspürte. Oder zumindest redete ich mir das ein. Weiterlesen

Die Quelle des Nagrach IX – Hexenjagd mit Happy End

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Nachdem Isblom zurückkehrte und ihre Entdeckungen geschildert hatte, entsprangen wilde Diskussionen über unser weiteres Vorgehen, ich zog mich jedoch bald mit Wolfsmond zurück und wir genossen die Zeit allein. Mein Vorsatz, sie wegen ihres Verhaltens zu maßregeln, blieb unerfüllt.

Wie sie später berichteten, sprachen Lyoscho und Sheanna mit den Goblins und fanden heraus, dass diese wohl sehr viele verbotene Orte haben, zu denen auch die Höhle unter dem Vulkan gehört, weswegen sie uns nicht wirklich helfen können, 10-15 Mann mit Speeren waren am Ende jedoch bereit, uns zu unterstützen. Weiterlesen

Die Quelle des Nagrach VIII – Alte Freunde, alte Feinde und unfähige Goblins

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Am 17. Hesinde 1023 BF zogen wir weiter gen Quelle des Nagrach, den reißenden Fluss stets neben uns und uns den Weg weisend. Am 19. Hesinde kamen wir an Nagrachskoje vorbei, einem stinkenden Südländerdorf, in dem sicherlich nur der Abschaum des Bornlandes unterkommt. Erstaunlicherweise zogen wir einfach daran vorbei.

Der Fluss wurde im Laufe der nächsten Tage immer reißender und als wir noch ca. 100 Meilen von der Mündung entfernt waren, sahen wir, dass er nun große Eisblöcke mit sich zu führen begann. Die Böschung entlang des Nagrach war zunehmend überfroren und Sheanna und der Praiosgeweihte begannen sich in Wassernähe zunehmend unwohl zu fühlen. Weiterlesen

Das Ende einer Odyssee – Die Wege trennen sich…

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Es war vollbracht… nach vielen Entbehrungen, Entscheidungen und Schicksalsschlägen in den vergangenen 2 Jahren schien der Alptraum nun endlich ein Ende zu finden. Die Beschwörung von Lystramon – und somit seine Niederkunft als Maruk-Methai im Auftrag des Namenlosen auf Dere – war verhindert, das Portal unter Tonnen von Gestein und Lava verschüttet, die Kultisten des Namenlosen unter ihrem Anführer Al’Nuad waren besiegt, Brakador – Kaiserdrache und Mitglied des Schattenrates – fiel genauso wie sein Lakaie Zarassu – ein uralter Mantra’ke – im Kampf und Kyrjaka – Dämonin und gefallene Himmelswölfin – wurde aus Dere verbannt.

War dies ein glorreicher Sieg für die gute Sache?
Oder blieben viele Zweifel und Fragen zurück?
Fragen welche die Zeit beantworten wird…. Weiterlesen

Die Quelle des Nagrach X – Die Grabstätte am Nagrach

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Endlich befanden wir uns am Ziel. Wir hatten das Plateau vor der Höhle erreicht, die die Grabstätte des Al’Nuad und die Schwanenfeder enthalten sollte, die ich für Ifirn bergen sollte. Außerdem erwarteten wir, die Schwarmseele zu finden, die unter keinen Umständen in die falschen Hände geraten durfte.

Dennoch konnten wir nicht in die Höhle gelangen, denn sechs Figuren, die gewaltige Jetis darzustellen schienen, erwachten immer dann zum Leben, wenn wir die Höhle betraten. Was sie mit den Söldnern der Eishexe gemacht hatten, ließ uns ahnen, dass ein Kampf mit ihnen fordernd gewesen wäre. Lyosho untersuchte daher den magischen Mechanismus dieser steinernen Wächter und fand ein zaubermächtiges Wort auf Alveran, das die Belebung auszulösen schienen. Doch das war ein Irrtum. Tsaekal kam auf die Idee, das Wort beim Übertreten der Schwelle zur Höhle zu sprechen – und tatsächlich bannte das den Zauber und verhinderte die Belebung der Steinwesen. Weiterlesen

Seelenqualen im Arwinger Moorkrug II

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Mein treuer lieber Freund,

gegrüßt seiest Du und Aand breite seine warmen Arme über Dich aus!

Zuletzt schrieb ich Dir in großer Hast. Ich fürchtete es könnten meine letzten an Dich gerichteten Worte sein. Großes Unheil zog herauf, aber der Elben-Rat konnte erneut Schaden von Lorakis abwenden.

Verflucht seien die Drachlinge. Noch immer weht ihr tödlicher Atem über unsere Landen, so wie damals als ich jung und ahnungslos mit wilden Abenteurern auf der Flucht vor der Ungewissheit war.

Nirgends konnte ich zurück, so zog ich immer weiter und weiter mit diesen Vagabunden, die sich Stück für Stück als ehrlich, mutig und tapfer erwiesen, auch wenn mir ihre Gierigkeit manches Mal den Schlaf raubte. Weiterlesen

Seelenqualen im Arwinger Moorkrug III

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Schatzsuche im Seelenmoor

Wir haben soeben das Gasthaus im Moor, den Arwinger Moorkrug, erreicht, wie geplant noch vor Anbruch der Dämmerung. In der Nacht erwarten wir genau die Mondkonstellation, die zur Erlösung des Geistes erforderlich ist. Es kann also nichts mehr schiefgehen – der erste einfache Auftrag, seit ich in Begleitung reise.

Ich muss mich revidieren. Die Mission gestaltet sich doch schwieriger, als es zunächst erschien. Mor und Filiam sind wieder einmal nicht zu gebrauchen. Sie müssen dringend dem Alkohol entwöhnt werden. Außerdem ist das Drakenzimmer, in das die Kerze zur Erlösung des Geistes gestellt werden muss, bereits an einen wirklich unsympathischen, kleingeistigen und durch und durch lust verachtenden Zöllner mit Namen Rupert Bracke vergeben, der in keiner Weise daran denkt, uns auch nur irgendwie behilflich zu sein. Er schikaniert seine Untergebenen und verhält sich auf eine Weise unhöflich, die mich zur Vergeltung reizt. Doch jetzt ist nicht die Zeit. Iye wird gleich an der Fassade des Gasthauses emporklettern und die Kerze in das fragliche Fenster stellen. Ich werde kurz zuvor den hässlichen Zöllner in einen tiefen Schlaf versetzen, damit er uns keinen Ärger machen kann. Weiterlesen

Das Lied der Prinzessin Nimuan I

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16. Efferd 1033 BF

In der wieder auf Dere manifestierten Burg Dragenstein werden die Abenteurer gefeiert und bewundert. Trevor versucht den Ruhm auszunutzen, um eine Maid näher kennen zu lernen, wird aber von einer wütenden Mutter davon überzeugt, dieses Vorhaben zu vertagen.

Der Burgherrin Clagunda von Dragenstein wird das Geschehene erläutert und eine Kurzfassung der Ereignisse der letzten Jahrhunderte vermittelt. Auf die Frage, welche Belohnung wir möchten einigen wir uns auf einen Adelstitel, sofern die Burgherrin dies zu bewerkstelligen vermag. Diese willigt ein, den König darum zu bitten. Abschließend werden noch die Katakomben des Magiers Tirolfus Tricorius untersucht.

Im Privaten wird über die Möglichkeit eines Drachenhorts unter der Burg tief im Weißen Berg gesprochen. Auch die Möglichkeit einer Drachenjagd wird erwähnt aber nicht vollends geplant. Weiterlesen

Das Lied der Prinzessin Nimuan III

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3. Travia 1033 BF – Der mysteriöse Fremde

Nachdem Erich einen Pfeil auf die unbekannte Gestalt geschossen hat, wird dieser scheinbar kurz vor dem Auftreffen magisch abgeleitet und verfehlt den Fremden. Langsam dreht dieser sich zu der Heldengruppe um, das Gesicht noch immer hinter einer Kapuze verborgen. Als Erich einen weiteren Pfeil abfeuern will, verzieht der Bogen ruckartig, während Gerwulf Zantentöter pötzlich zu Boden sackt und offensichtlich das Bewusstsein verliert. Der Fremde streift die Kapuze ab und und ein Großteil der anwesenden Gefährten blickt in das Gesicht eines Bekannten – Eslam. Weiterlesen