Archiv des Autors: Peter

Über Bogenschützen – Teil 1

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

09. Mai 2954 DZ – Wetterberge, Eriador

Wir sammeln Narvi auf und gehen zur Festung zurück. Narvi ist halb ungläubig, halb geschockt und kann immer noch nicht richtig glauben, dass er besessen gewesen sein soll. Hiraval, der jetzt ebenfalls wieder normal ist, kommt auf uns zu. Er berichtet, dass er in den letzten Jahren oft hier war, aber noch nie eine dunkle Macht spürbar war; nur dieses Mal schien plötzlich irgendetwas in Huldrahir gefahren zu sein. Er bedankt sich bei uns und bietet uns an, das Anwesen als eine Art Lehen zu übernehmen und wieder aufzubauen. Wir bedanken uns für das Angebot, lehnen aber ab, da wir zugesagt haben, nach Fornost zu gehen. Hiraval merkt an, dass das ein sehr gefährlicher Ort ist und sagt uns, dass wir uns dort an Talandil wenden sollen, der dort Wacht hält.

Weiterlesen

Nebel des Grauens II

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

Anfang Mai im Jahre des Herrn 1733  – Jakobsheim, Baden

In der Nähe abseits im Sumpf liegt ein Friedhof, wo früher die Angehörigen derer von Freyberg begraben wurden. Der Friedhof ist wohl aber schon seit Jahrzehnten nicht mehr in Benutzung und liegt brach. Auf diesem soll die Leiche des Barons einst bestattet worden sein.

Zu eben diesem Friedhof führt uns Siegfried, nachdem wir uns in seinem Gasthaus kurz gestärkt haben. Es ist dunkel und der Weg in den Sumpf ist beschwerlich. Er liegt zwar ruhig, ist aber nicht ungefährlich; es gibt größere Wasserflächen, die Siegfried alle umgehen kann. Nach kurzer Zeit kommen wir an eine Senke. Die Senke misst etwa 500 Meter im Durchmesser und in ihrer Mitte erhebt sich ein bewaldeter Hügel. Die Senke ist voller Nebel und eine gespenstische Stile umgibt uns. Siegfried berichtet, dass der Friedhof oben auf dem Hügel liegt. Karl sieht auf der Hügelspitze Licht, es scheinen Feuer entfacht zu werden. Wir sind uns schnell einig: wir müssen uns beeilen, dort hoch zu kommen! Weiterlesen

Nebel des Grauens I

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

Anfang Mai im Jahre des Herrn 1733  – nördliches Württemberg

Endlich wird es wieder sonnig, nachdem es einige Tage geregnet hat. Seit ein paar Tagen reise ich wieder mit Karl Auenthal zusammen. Wir hatten vor einiger Zeit einen merkwürdigen Fall eines zu Unrecht Verurteilten, der als Wiedergänger seine Henker tötete.

Danach trennten sich unsere Wege bis wir uns vor kurzem wieder trafen. Wir haben beide das gleiche Ziel: Waldenau. Dort soll es immer etwas zu tun geben, ist doch das Dämonenreich dort nah. Wir schätzen, dass wir bis dort noch zwei Wochen brauchen.

Weiterlesen

Was begraben liegt – Teil 1

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

5. Mai 2954 DZ – Bruchtal, Eriador

Wir erreichen Bruchtal wo wir erfahren, dass Elrond nicht da ist und wir uns stattdessen an Lindir wenden sollen. Als wir das Haupthaus betreten, erkennt Ferdibrand eine Stimme und beschleunigt erfreut seine Schritte. Es handelt sich um Bilbo Beutlin, den wir schon beim letzten Besuch hier trafen. Bilbo sitzt Pfeife schmauchend (Langgrundblatt, wie Ferdibrand mit leuchtenden Augen bemerkt) mit Lindir am Kamin und scheint mit diesem in ein freundliches Streitgespräch vertieft zu sein. Das Thema ist für Bilbo offensichtlich sehr wichtig und emotional: es geht um die Teilnahme einer Auenländischen Bogenschützeneinheit in Fornost im Kampf gegen den Hexenkönig, die vermeintlich stattgefunden hat. Oder eben nicht, je nach Standpunkt. Bilbo ist im innersten überzeugt, dass das stattgefunden hat, Lindir argumentiert sachlich, dass es keine Beweise gibt. Weiterlesen

Albträume von Angmar – Teil 9

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

23. Dezember 2953 DZ – Rhudaur 

Nachdem wir die letzten Tage immer ostwärts gewandert sind, erreichen wir jetzt eine Stelle, an der uns Glorfindel nördlich in die Wildnis führt. Es handelt sich um einen versteckten Elbenpfad, den wir kaum bis gar nicht erkennen und uns ohne Glorfindel sicherlich nach kurzer Zeit verlaufen würden. Nach kurzer Zeit überqueren wir den Bruinen, der hier zwar schmal ist aber dennoch ziemlich wild ist und schnell fließt. Weiterlesen

Albträume von Angmar – Teil 5

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

23. Oktober 2953 DZ – Angmar, Eisiger Pfad

Wir haben etwa die Hälfte der von uns geschätzten Strecke geschafft, also etwa 20 Meilen. Hier oben in den Bergen hat der Winter schon begonnen. Es ist sehr kalt und es liegt auch schon viel Schnee. Wir sehen viele Ruinen von Gebäuden und Türmen, bei denen zum Teil noch die Grundmauern stehen, zum Teil erkennt man nicht einmal, was das für ein Gebäude gewesen sein mag.

Der Weg geht auf und ab über Kuppen und durch kleine Täler, in Summe aber stetig bergauf. Spuren finden wir praktisch keine, dafür finden wir immer wieder Leichen, die im Eis des Pfades eingeschlossen sind. Wir sehen auch eine Leiche eines wild aussehenden Krieger, fast vollständig erhalten, die neben dem Weg steht und von einer 15 cm dicken Eisschicht überzogen ist.

Nachts ist es bitterkalt, sodass wir immer ein Feuer brauchen und uns dick einpacken müssen. Die nächsten Tage gehen wir weiter bergan ohne dass etwas passiert.

Weiterlesen

Albträume von Angmar – Teil 1

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

01. September 2953 DZ – nördlicher Anduin, Morgens

Wir fahren mit den Booten weiter nach Norden am Schlangenwald vorbei. Dahinter sehen wir schon die schneebedeckten Gipfel des Nebelgebirges. Es ist friedlich und das Wetter ist prima. Nördlich des Waldes legen wir am Ufer an und verstecken die Boote in der Böschung. Dann wandern wir in Richtung des Waldes zu Mabs Hütte.

Mittags bemerke ich einen unauffälligen Schatten im Wald, vielleicht jemand, der uns beobachtet? Sonst passiert aber nichts weiter. Wir erreichen unbehelligt die Hütte, wo Mab uns begrüßt. Wir bekommen etwas zu essen und unterhalten uns mit ihr. Sie fragt nach unseren Plänen und als wir von einem Besuch bei den Hügelmenschen sprechen, erzählt sie uns einiges über die Hügelmenschen und ihre Geschichte. Sie sind abergläubisch, waren einst Jahrhunderte Sklaven des Hexenmeisters. Dieser brachte ihnen Gestaltwandeln und Hexerei bei. Mab gibt uns noch hilfreiche Tipps, mit den Menschen umzugehen. Wir sollen ihre Traditionen wahren und nicht zu forsch auftreten. Loghain könnte von einem Frieden überzeugt werden, einfacher wird es aber bei Hwalda sein. Wir unterhalten uns noch eine Weile und übernachten dann bei Mab. Weiterlesen

Die Bestie des Waldes – Teil 4

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

06. Mai 2953 DZ – am Fuße der Düsterwaldberge

Nach dem Kampf erholen wir uns kurz, verstecken die Boote und machen uns auf den Weg ins Gebirge. Nach kurzer Zeit steigt das Gelände schon an und wir beginnen mit dem Aufstieg. Wir merken in den nächsten Tagen, wie schwer der Schatten auf dem Land lastet und wie uns das beeinflusst: wir fühlen uns immer bedrückter. Vor allem Earendil scheint das zu belasten; er redet kaum noch ein Wort.

Weiterlesen

Das Wesen

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

02. Saatmond 990 – Ruine der Burg Tannhag

Unsere Krankheiten und Verletzungen sind größtenteils auskuriert. Auch Teldor geht es schon besser, seine entstellenden, eitrigen Pusteln und der Brechdurchfall sind beinahe abgeklungen.

Trellok untersucht weiterhin das Portal, um seine Geheimnisse zu entschlüsseln, zum Beispiel, wohin es führt. Er ist seiner Aussage nach von der Portalgilde schon vor den seltsamen Ereignissen losgeschickt worden, weil man bei der Portalgilde eine besondere Mondstellung ausmachte, die dieses Portal begünstigten. Oder die hatten einfachso ein Gefühl, richtig verstanden habe ich das nicht.

Weiterlesen

Das Vollmondfest – Teil 5

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

05. Oktober 2952 DZ – Niedertäler, Schlangenwald, Abends

Wir rasten noch etwas, damit Ferdibrand und ich uns erholen können. Earendil kommt gegen 10 Uhr zu uns zurück. Er hat das Lager des Truppe gefunden und berichtet von sieben Personen: Cenric, die beiden Nordmänner, eine Frau und ein Mann, die nach Beorninger aussehen und zwei weiteren Männern, wahrscheinlich Waldmenschen. Cenric und die beiden Nordmänner sind gerüstet und bewaffnet, die anderen vier nur leicht bewaffnet und ohne Rüstung. Gegen Mitternacht brechen wir auf, um die Verfolgung aufzunehmen. Weiterlesen

Das Vollmondfest – Teil 1

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

02. Mai 2952 DZ – Ausgang Alte Waldstraße, Morgens

Die Zwerge wollen zurück nach Waldhall und wir belgleiten sie dorthin. Unterwegs reden wir mit Bofri, der uns anbietet, beim Neuaufbau der Alten Waldstraße mitzuwirken. Wir werden sein Angebot wahrscheinlich annehmen, zumindest immer mal zwischendurch, wenn es die anderen Verpflichtungen zulassen.

Weiterlesen

Der Stab des Wegwächters – Teil 2

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

02. April 2952 DZ, westliches Anduintal, Nachts

Nachdem wir die gefesselten Bewohner des Hofes befreit haben, sprechen wir kurz mit Theodebart Viel kann er nicht berichten, auf die Bewohner haben es die Viglundinger wohl nicht abgesehen. Trotzdem, wie wir später an Ketten und Seilen sehen, die wir finden, hätten sie wohl den Weg in die Sklaverei angetreten. Zumindest weiß Theodebart aber, dass der Viglundinger mit dem Bilwiss an der Kette Viglar heißt und ein Sohn von Viglund ist.

Im Haupthaus, dass wir als nächstes aufsuchen, finden wir Ennalda. Dankbar ist sie mitnichten, wie erwartet. Ich kann das verstehen, mir wäre das auch peinlich. Sie ist gefesselt und scheint verprügelt worden zu sein, bis auf ihren verletzten Stolz scheint sie aber keine großartigen Wunden davon getragen zu haben. Offensichtlich ist sie als Spionin entdeckt und dann verfolgt worden.

Weiterlesen

Yadri Eidbewahrer – Clankrieger aus Furgand

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

Aufgewachsen bin ich in der Bergfeste Graulenblick, wo ich auch den Großteil meines Lebens verbracht habe. Meine Eltern, Grogi und Ugrima, gehören, genau wie ihre Eltern und deren Eltern auch, den Grenzwächtern an. Das Unreich ist nicht weit, der Schutz der kleineren Orte, Gehöfte und Minen eine ehrenvolle und wichtige Aufgabe, die der Clan der Grenzwächter schon vor Jahrhunderten übernommen haben. Deren Tradition in der Familie führe ich gerne und voller Stolz fort. Schon in jungen Jahren als zwei-Käse-hoch lernte ich den Umgang mit Waffen und Rüstungen. Da ich mich im Heilen sehr geschickt anstellte, nahm mich Meister Urek unter seine Fittiche und lehrte mich frühzeitig Grundsätze der Heilkunde und der Heilmagie. Kaum dem Jugendalter erwachsen erwies ich mich dem Clan als würdig und wurde aufgenommen. Seitdem versehe ich meinen Dienst in ihren Reihen. Weiterlesen

Der Helm des Friedens – Teil 2

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

15. Mai 2951 D.Z.
Östliche Bucht

Wir zögern nicht lange, diesen Banditen Einhalt zu gebieten. Wir ziehen die Waffen und werden sofort angegriffen. Anfangs noch ausgeglichen, wendet sich das Blatt gegen die Masse der Angreifer recht schnell. Zudem sind das hier keine einfachen Strauchdiebe, sondern gelernte Kämpfer.

Nach kurzer Zeit haben wir schon etliche Treffer bekommen und Narvi wird nach schweren Treffern durch zwei der Schwertkämpfer bewusstlos. Kurz danach falle auch ich nach einigen Treffern des Anführers Beldir bewußtlos zu Boden. Zwar sind schon viele Gegner gefallen (ihre Moral ist für Söldner erstaunlich hoch), doch die Überzahl ist erdrückend.

Weiterlesen

Das Buch des geheimen Feuers – Teil 4

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

14. April 2951 D.Z. – Düsterwaldberge

Wir haben auf der Ostseite des Düsterwaldgebirges inzwischen ein gutes Stück an Höhe gewonnen, auf etwa 1.500 Höhenmeter schätzen wir unsere Lage. Das Gebirge an sich ist nicht wirklich klein, einzelne Gipfel sollen bis zu 4.000 Meter hoch sein.

Der Aufstieg ist nicht ungefährlich, aber zumindest bleiben wir weitgehend unbehelligt von garstigem Viehzeugs. Wir erreichen gegen Abend, es ist noch hell, ein Plateau mit einem kleinen Wasserfall. Dieser kommt ein paar Meter über uns aus dem Berg, fällt über eine Felskante mehrere Meter nach unten und bildet dort einen Teich, von dem das Wasser den Berg weiter herunterfließt.

Weiterlesen