Archiv des Autors: Natas

Kreutzing ist immer eine Reise wert

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20.05. – Endlich erreichen wir unser Ziel: Kreutzing. Schon von weitem konnten wir die großen Schlote sehen, die sich gen Himmel erheben und unentwegt den schwarzen Rauch und Ruß in die Luft ausstoßen. Nach einer kurzen Befragung durch die Stadtwachen dürfen wir dann schließlich die Stadt betreten. Sofort bahnten wir uns den Weg durch die dreckigen Gassen und suchten nach Pater Salomon. Nachdem wir ihn gefunden hatten, erzählten wir ihm von den bisherigen Vorfällen, insbesondere von der Vernichtung unsere lieben Freidorfs. Er versprach sich beim Stadtrat dafür einzusetzen, dass wir zu einer Anhörung vorgeladen werden, wenn wir ihm vorher bei einer Sache helfen würden: Es ist nämlich so, dass in Kummer immer mehr Menschen verschwinden und sich bisher niemand dafür interessiert, da es sich ausschließlich eher unerwünschte Leute handelt. Die einzige Ausnahme hierzu ist Vater Gregorius, der es sich zur Aufgabe gemacht hat das Leben der armen Menschen in Kummer erträglicher zu machen. Nach kurzen Recherchen finden wir heraus, dass Allysa von der Stadtwache einiges darüber zu erzählen weiß : Alle 6 Vermisste waren Gäste des „gefallenen Soldaten“, einer schäbigen Kneipe in Kummer. Weiterlesen

Severin von Falkenstein

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Severin v. Falkenstein wurde als jüngstes Kind des Freiherrn Ludwig Leonard von Falkenstein geboren. Seine Kindheit verlief genauso wie man sich das Leben eines heranwachsenden Aristokraten vorstellt: Von klein an in den Künsten des Lesens, Schreibens, der Diplomatie und der Etikette unterrichtet, stets unter den wachsamen Augen einer sehr strengen Matronin.

Doch Severin hatte nie sehr viel dafür übrig zu wissen wie man sich am Tisch benimmt oder in welcher Reihenfolge das Besteck zu benutzen sei, geschweige denn sich den kompletten Namen des Herzogs von Wat-Weiß-Ich von und zu Wen-Interessiert-Das-Schon zu merken. Einzig das Lesen alter Folianten und verstaubter Bücher, die von abenteuerlichen Geschichten in wundersamen Gegenden erzählen, bereiteten ihm richtig Freude. Sehr zur Missgunst von Nora, seiner biederen und sehr strengen Erzieherin. Mehr als einmal kam es zwischen den beiden zu Streitereien, die stets damit endeten, dass Severin seitenweise Stammbäume fremder Familien abschreiben und auswendig lernen musste. Weiterlesen

Die Äpfel von Avelten 1 – Der gekreuzigte Junge

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14.05.888 – Die Gruppe erwacht in der abgebrannten Kirche. Um alle herum liegen Leichen und Zeichen der Verwüstung. Schnell stellt sich heraus, dass jeder eine andere göttliche Erscheinung gesehen hat, bis auf Romin.
Die Fomore haben das gesamte Dorf und all seine Bewohner vernichtet. Die Gruppe schafft es unter Einsatz aller Kräfte und mit Hilfe des Konstrukts einen großen Scheiterhaufen aus gefällten Bäumen zu erbauen, auf dem sie die Leichen der Dorfbewohner verbrennen.

Am 16.05.888 macht sich die Gruppe auf den Weg zum Landvogt Olmor Kemp. Nach einer kurzen Erklärung was im Dorf geschehen ist, passieren zweierlei Dinge:

  • Die Gruppe wird beauftragt nach Kreuzingen zu reisen, um die Obrigkeit über die drohende Gefahr zu warnen. Kemp schickt seinen Vorarbeiter Kunibald mit, der sich ein wenig in der Stadt auskennt.
  • Amir schafft es den Bürgermeister zu verärgern, indem er andeutet, dass sein Sohn womöglich etwas mit den Vorkommnissen zu tun hatte.

Am Abend des 18.05.888 erreichen die Helden das Dorf Avelten, ein idyllisches Dorf bekannt für seine Äpfel und den guten Most. Auf einmal hören sie die Hilferufe eines kleinen Jungen. Nach näherer Inspektion stellt sich heraus, dass das Kind gekreuzigt an einem Pfahl hängt, inmitten von Apfelbäumen. Just als sie ihn losmachen wollen, bemerken sie Bewegungen zwischen den Bäumen…

Kampf um Freidorf 1 – Die blutende Astrid

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Nach der Rückkehr aus dem Wald stellt sich heraus, dass die Gefängnisinsassen es in der Zwischenzeit geschafft haben auszubrechen und dabei Harald Krey umgebracht haben. Nach der Flucht stiegen sie in zwei Häuser ein, massakrierten die Bewohner und plünderten deren Hab und Gut. Erst dann schafften es die Dorfbewohner sich zusammen zu rotten und die Verbrecher aus dem Dorf zu jagen.

Leider brachten die angehenden Helden Freidorfs eine traurige Nachricht für den Landvogt: Sie waren nicht in der Lage gewesen seinen Sohn aus den Krallen der Tiermenschen zu befreien. Sie konnten nach einer glücklich verlaufenen Flucht, bei der sie selbst beinah um deren Leben gekommen wären, aus der Ferne sehen wie die Monster sich an dem Leib Adelmars labten. Weiterlesen

Unter dem Kommando von Maester Bowen

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Am 16.05 des aktuellen Jahres trifft eine kleine Karawane auf der Burg ein. Diese bringt die von Maester Bowen bestellten Kräuter und Tinkturen, die für das Gegenmittel für die Vergiftung des Lords gebraucht werden. Nach einer eingehenden Überprüfung der Zutaten macht sich der Maester daran das Gegenmittel zu brauen und flößt es sodann dem Lord ein. Somit entbrannt der Kampf in seinen Körper gegen das Gift… Weiterlesen

Sondereinsatzkommando Sumpf

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Lord Roxten erhält Nachricht von Lady Kraft, dass sich ungefähr ein Dutzend Nordmänner Im Sumpf aufhalten. Darauf wird Richard mit der Aufgabe betraut, eine Truppe zusammenzustellen und dafür zu sorgen, dass die Eindringlinge gefangen genommen werden.

Das Vorhaben ist leider gescheitert, da die Truppen, die die Banditen gefangennehmen sollten, zu schwer gerüstet waren und sie nicht einholen konnten. Zudem wurden zwei Männer getötet und einer schwer verwundet.

14.05.

Es gibt eine Unterredung mit Richard und seinem Vater, dem Lord der Burg. Es wird beschlossen das Unterfangen vorerst abzubrechen und sich auf die Mission von Maester Bowen zu konzentrieren.

Betty die Unschuldige

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Am 28.04. legt die Gruppe nach einer ereignislosen Seefahrt in Seagard an.

02.05: Ankunft in der Burg Roxten

Die Gruppe trifft zum richtigen Zeitpunkt ein, da der Lord der Burg zur Zeit an einer unbekannten Krankheit leidet. Doch bevor dies untersucht werden kann, wünscht der Lord mit jedem einzelnen aus der Gruppe persönlich zu sprechen. Ihm werden die genauen Details der Erlebnisse, die während der Reise geschehen sind, erzählt. Da Richard in seinen Augen den Schild auf unehrenhafte Art und Weise erworben hat, dieser aber von der Notwendigkeit seiner Tat überzeugt war, gibt ihm der Lord die Gelegenheit in einem Zweikampf mit Ser Hargrow zu beweisen, dass er würdig ist den Schild zu führen. Leider entscheidet das Schicksal sich gegen Richard, so dass er den Zweikampf verliert. Wie vereinbart wird der Schild an den Lord übergeben, der ihn so lange sicher verwahren möchte, bis Richard reif dafür ist ihn zu führen.

Nach diesem Vorfall wird Richard beauftragt herauszufinden wer hinter der vermeintlichen Vergiftung des Lords steckte. Nach einer langen Befragung aller Verdächtigen stellt sich heraus, dass eine der Mägde namens Betty dafür verantwortlich war. Diese gesteht, dass sie vor 3 Wochen von einem Seeadler aufgesucht wurde, der ihr per Gedankenkraft zu verstehen gab, dass sie dafür sorgen soll den Lord zu vergiften. Um sich ihrer Kooperation zuzusichern , übergibt dieser ihr einen abgetrennten Finger ihrer Mutter an dem noch ein Ehering steckte. Aus Angst um das Wohl ihrer Familie führte sie den Auftrag aus, aber nicht ohne vorher sichergestellt zu haben, dass so wenig Unschuldige wie nötigt geschädigt werden. Dieses nimmt der Lord zur Kenntnis, und führt am Ende dazu, dass ihr ein ehrenvoller und schneller Tod gewährt wird. Da sein Vater immer noch geschwächt ist, führt Richard persönlich das Urteil aus und enthauptet Betty.

Von Dornen und Bienen

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Drei Tage später trifft eine 300 Mann große Kavallerie-Einheit, angeführt vom Kastellan William Roxten, auf Harrenhall ein. Mit im Gepäck haben sie eine kleine Truhe, in der sich das Lösegeld für Ser Gregor und die Bezahlung für den angeheuerten Fassadenkletterer befindet.  Nach einem großem Gelage wird die Truhe mit 400 Golddrachen an Lady Wendt übergeben. Am Morgen darauf reist der komplette Tross mitsamt den beiden Söhnen des Hauses Roxten ab. Weiterlesen

Die Bestie von Krahorst 2 – Die Ruine im Moor

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Nacht vom 12. auf 13. (Neumond)  Wassermond 990
Taeldor Felsspalter und Yadri Eidbewahrer, zwei Vulkanzwerge, treffen auf die angeschlagene Gruppe im Sumpfweiler. Nach einer schnellen Vorstellungsrunde wird den beiden klar, dass die Gruppe Hilfe benötigt. Sofort macht sich Yadri daran einen Verwundeten von ihnen zu heilen, während Taeldor dabei hilft die sich ständig heilende Monstrosität in Schach zu halten, während die anderen einen Scheiterhaufen aufschichten. Das Verbrennen der Kreatur führt dazu, dass sie sich nach einer gewissen Weile vollständig auflöst und nur noch die Kette, die es um den Hals trug, übrig bleibt. Weiterlesen

Invasion

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Einer der beiden Plünderer-Oberhäupter entpuppte sich als Vikon Botlin, Mitglied eines adeligen Hauses aus den Eiseninseln. Sein Komplize, Igon Weitwind, konnte entkommen. Sir Mallister hatte sich erhofft Igon gefangen setzen zu können, um den Aufenthaltsort der von ihm entführten Verlobten (Vylla Mandeley) seines Sohnes (Patrick Mallister) herauszufinden. Das Verhör des Gefadenen brachte folgendes zu Tage: Weiterlesen

Mörderbande

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Morgen des 24.06.296 AL: Nach den Vorkommnissen der letzten Nacht geht besucht Richard Roxten seinen Vater und erstattet ihm Bericht über den nächtlichen Tumult. Der Lord ist nicht sehr darüber amüsiert, was geschehen ist und schlägt daher vor Rogan für seinen Einsatz im Namen des Hauses zu belohnen und den Waffenmeister, Sir Abbot, zu bestrafen, da er einen Befehl missachtet hat. Richard beschließt jedoch dies erst nach Erfüllung des Auftrags durchzuführen, um die Moral und Motivation des Waffenmeisters nicht zu gefährden. Weiterlesen

Kadaverkrone IV – Ein Zwerg in Nöten

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18.08.358 ac – Nachdem die Gruppe die Gruft von den dort hausenden Kellerasseln gesäubert hat, trifft sie auf einen reisenden Zwerg, der sich als Dolgrimm Eisenschild zu erkennen gibt. Als offensichtlicher Priester Reorx trägt er dessen Symbol und heilige Waffe, einen Kriegshammer. Nach einem kurzen Gespräch überreicht er Jacques einen gesiegelten Brief von Sir Randolph Harris. Laut diesem soll Dolgrimm jegliche Unterstützung gewährt werden, da er in einer dringlichen Mission unterwegs sei. Dies bestätigt Dolgrimm auch kurzerhand und erzählt der Gruppe seine Geschichte: Auf dem Weg nach Lemish wurde das Schiff, auf dem er mit anderen Zwergen unterwegs war, von Minotauren überfallen und anschließend versenkt. An Einzelheiten konnte er sich allerdings nicht erinnern, da er nach dem Überfall erst an einem Ufer wieder zu Besinnung kam. Weiterlesen

Inseln im Nebel I – Ein seltsamer Ort

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27. TRA 1008
Nachdem die Gruppe auf mysteriöse Art und Weise durch das Portal in Tie’Shianna gegangen war, fand sie sich auf einer Waldlichtung wieder. Es war die gesamte Gruppe anwesend, auch Tjalf, der krankheitsbedingt bei den Wüstenelfen zurückgelassen worden war. Dies war ein durchaus seltsamer Ort, denn obwohl es hell war, war nirgends am Himmel die Sonnenscheibe zu sehen. Dies und die Tatsache, dass es ringsherum nur dichten Wald gab, machte eine Orientierung nahezu unmöglich. Schließlich konnte Tjalf an den Bäume so etwas wie eine Wetterseite ausmachen, da viele Bäume ein Moosgeflecht an der selben Seite vorweisen konnten. Eine kurze Kletterpartie auf die Baumkronen verriet ein Bergmassiv in der einen Richtung und eine aufsteigende Rauschsäule aus der anderen Richtung. Da vermutet wurde, dass es sich bei der Rauchsäule eventuell um Zeichen einer Zivilisation handeln könnte, wurde beschlossen diese Richtung einzuschlagen. Weiterlesen

H’Rangars Kinder I – Quid pro quo

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Die folgenden hier geschilderten Ereignisse nahmen fanden im Zeitraum vom 14. RAH 1007 nach Bosparans Fall bis zum 15. PRA 1008 statt. Alle hier beschriebenen Personen haben wirklich existiert und die Heldentaten, die sie vollbracht haben, haben sich alle so ereignet, wie im Nachfolgendem dokumentiert. Über den gegenwärtigen Verbleib der Helden kann nur spekuliert werden, aber es heißt, dass sie immer noch unter uns wandeln und Aventurien aus dem Schatten heraus beschützen…

– Ohm Volkers Weiterlesen

Auf der Spur des Wolfes I – Vallusa

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5. ING 1007 – Die Helden verlassen den Silvanden Fae’den Karen, den Wald der fetten Karene und machen sich auf dem Weg nach Festum nachdem Shaya ihnen die nächste Prophezeiung offenbart hatte:

„In der Stadt in der Ingerimm Efferd trotzt konnten selbst die Stürme der Zeit die Spur des Steppenwolfes nicht verwischen. Zerreisst den Schleier der Vergangenheit und ihr werdet eine silberne Flamme finden. Sie ist der eine Schlüssel zu der Allsehenden der ihr einst begegnen werdet.“ Weiterlesen