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Blut auf der Themse 27 – Neue Machtverhältnisse

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Dienstag, der 23.10.1882: Als die zweite Nacht nach Valerius´ Ermordung hereinbricht, erwacht Lord Liam in einem seltsam aufgewühlten Zustand. Es ist der Nachhall von Emotionen einer anderen Person, die durch ein Blutsband an den Toreador gebunden wurde. Lord Liam erinnert sich an den Earl of Cromer, der zum Gouverneur in Ägypten ausgerufen werden soll. Durch seine Vitae wurde er Mann zum Ghul, damit der Clan der Rose seinen Einfluss vor Ort festigen kann. Irgendetwas scheint in Ägypten vorzugehen… Weiterlesen

Das Gelobte Land 3 – Paktbrecher

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05.04.21
Vor mir auf dem Boden liegt der Leichnam der Elfe, die uns eben noch in Gestalt einer Hungerwölfin angegriffen hat. Ihr Körper ist groß und feingliedrig, die Gesichtszüge mit den wölfischen Augen und den spitzen Ohren sehen noch fremdartiger aus als meine eigenen. Als Wechselbalg regen sich widersprüchliche Gefühle in mir. Insgeheim habe ich mich natürlich immer gefragt, warum dieses Volk Kreaturen wie mich in die Welt setzt. Das Verlangen nach Antworten und die Angst vor ihnen halten sich die Waage. Doch von ihr werde ich keine mehr erhalten. Trauer und ein seltsames Gefühl der Verbundenheit bleiben zurück. Menschen verbrennen ihre Toten, wie es Elfen halten weiß ich nicht. Daher beginne ich, ihren Körper mit Steinen abzudecken, um ihn zumindest rudimentär vor Aasfressern zu schützen. Weiterlesen

Blut auf derThemse 26 – Tod dem Regenten!

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Freitag, der 19.10.1882: Schon zu seinen „Glanzzeiten“ war der Pub „Old Ladies“ eine miese Spelunke. Nun, Jahre nach seiner Schließung, nimmt kaum noch jemand Notiz von dem verrammelten Gebäude, das sich wie tot zischen den anderen Häusern kauert. Doch in seinen maroden Mauern stecken in dieser Nacht Seneschall Lord William, Lord Liam, Sir Cedric, Mr. Wright, Mr. Meriwether, Moonfield und Paul Bedwell aus Manchester die Köpfe zusammen. Sie brüten über einem fleckigen Stadtplan und tuscheln, wie sie Valerius, den Regenten von London, vernichten können. Nach einigen Diskussionen sind sie sich einig: Weiterlesen

Blut auf der Themse 25 – Die Fäden des Schicksals

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Mittwoch, der 17.10.1882: Als Sir Cedric die Schwelle der Kapelle überschreitet, läuft ihm ein magisches Kribbeln wie ein Schauer über den Rücken. Doch mehr scheint nicht zu passieren. Der Klüngel findet das Gebäude nahezu vollständig leergeräumt vor: die wenigen verbliebenen Möbel sind mit Tüchern verhangen worden, die Gemälde wurden entfernt und auch die Fachbibliothek ist nicht zu finden. Dennoch machen die Vampire zwei interessante Entdeckungen: im Keller verbirgt sich ein Geheimgang zum Londoner U-Bahnnetz. Desweiteren finden sie auf einem einsamen Sekretär noch einige Papiere. Auf einem Blatt scheint sich eine Nachricht durchgedrückt zu haben, die auf einem anderen Papier notiert wurden. Mittels Bleistiftschraffur machen sie einen Finanzbericht sichtbar, an dem zwei Dinge bemerkenswert sind: Der Bericht beginnt mit der Anrede „Liebste Jasmin …“ Weiterlesen

Blut auf der Themse 24 – Bainbridges Untergang

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Dienstag, 16. Oktober 1882: Der Lärm der Detonation hallt noch durch den Nachthimmel, als die anderen Vampire zu Ian Wright nach Draußen stürmen. Östliche vom Bedlem leuchtet roter Feuerschein in der Stadt. Der Nosferatu, dessen Grundbesitz sich in der Nähe befindet, schnappt sich die Kutsche und fährt zum Ort des Geschehens. Die anderen bereiten Emmas Leichnam für den Abtransport vor und fahren dann mit einer zweiten Kutsche hinterher. Weiterlesen

Blut auf der Themse 23 – Korpus

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Sonntag, 14. Oktober 1882: Schwer verletzt schleppt sich Sir Cedric ins Freie. Plötzlich peitscht ein Schuss durch die Nacht und etwas durchbohrt sein Herz. Der Tremere fällt in Starre. Hilferufe auf der Straße alarmieren die Polizei, die das vermeintlichen Mordopfer zum Chief Coroner nach Scottland Yard transportiert. Im Keller wird Sir Cedric für die Obduktion vorbereitet. Als die Gehilfen des Chief Coroners das Geschoss aus seinem Herzen ziehen, endet die Starre und Sir Cedric verfällt in Raserei. Ihm Wahn fällt er über die zwei Männer her, hüllt sich in einen Arztkittel, rafft seine Habseligkeiten zusammen und flieht. Er schafft es gerade noch sich in der Kanalisation zu verbergen, bevor die Sonne über London aufgeht. Weiterlesen

Blut auf der Themse 22 – Ripper Street

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Einige Monate vergehen, in dem jedes Kainskind seinen eigenen dunklen Geschäften nachgeht. Viele Meilen von London entfernt entbrennt in Ägypten, das zu jener Zeit ein Protektorat des Osmanischen Reiches ist, ein Aufstand. Britannien, das finanzielle Verbindungen zu dem Wüstenstaat hat und besonders am Suezkanal als kürzere Reiseroute nach Indien interessiert ist, greift ein. Neben Soldaten entsendet Regent Valerius die Brujah Don Cerro und Theo Bell nach Ägypten. Der Aufstand wird niedergeschlagen, und der osmanische Statthalter wieder eingesetzt. Als einer der Anführer der rebellischen Mamluken gilt ein Mann namens Ibrahim Bey, er findet den Tod. Zu einem späteren Zeitpunkt soll noch ein britischer Gouverneur etabliert werden. … Weiterlesen

Blut auf der Themse 21 – Der Ahn der Malkavianer

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Dienstag, der 11.04.1882: Der Klüngel hat sich in der Villa von Lord William versammelt. Auch Juliette Parr ist anwesend, nur Lord Liam lässt sich für die kommenden Nächte glaubhaft entschuldigen. Moonfield berichtet von den Botschaften in den Tagebüchern,
die fehlenden Seiten und den Hinweis, dass er in den fehlenden Nächten wohl seine Krankenakte studiert hatte. Hieran hat der Malkavianer aber keine Erinnerung mehr.
Um dem Rätsel auf die Spur zu kommen, macht sich die Gruppe auf zum „Bedlem“.
Der Anstaltsleiter Dr. Harrison ist aber noch nicht in seine Dienstvilla zurückgekehrt.
Daher durchforsten die Vampire zunächst dessen Büro und das Kellerarchiv, doch von Moonfields Akte fehlt jede Spur. Als der Doktor eine Stunde nach Mitternacht zurückkehrt, berichtet er Moonfield, dass er ihm die Akte schon vor einigen Jahren übergeben hat. Damals hatte der Malkavianer Fragen zu einem Conselarius (Nervenarzt), der Robin Goodfellow hieß. Er soll ein kleiner, hagerer Mann mit Glatze und exaltierten Bewegungen aus York gewesen sein. Doch Moonfield kann sich weder an den fremden Arzt erinnern, noch enthalten seine Aufzeichnung einen Hinweis auf den Mann. Dr. Harrison erklärt, dass Lady Ava O´Fallon seinerzeit den Arzt hatte kommen lassen. Nach dessen zweiwöchiger Behandlung war Moonfield nicht von seinem Wahnvorstellungen geheilt, hatte aber keine aggressiven oder apathischen Anfälle mehr. Zehn Jahre nach der Behandlung verlangte Moonfield nach seiner Krankenakte und sein Ghul Dr. Harrison übergab sie ihm. Weiterlesen

Blut auf der Themse 20 – Zwischen den Zeilen

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Mittwoch, der 29.03.1882: Der Klüngel hat sich in der Stadtvilla des frischgebackenen Lord William versammelt. Dort klären zunächst Mr. Meriwether und Mr. Wright ihren Disput über den verführten Zugriff auf den feindlichen Setiten.
Dann berichten Lord William und Lord Liam über das geheime Refugium der Schlange, das durch ein magisches Portal nicht nur mit London sondern auch mit anderen Städten in fernen Ländern verbunden ist. Moonfield steckt Mr. Wright einen unleserlich vollgekritzelten Zettel aus seinem Notizblock zu, der alle Informationen enthalten soll. Die Kainskinder diskutieren darüber, ob sie Lady Anne über ihre Entdeckungen informieren oder dieses mächtige Geheimnis lieber für sich behalten wollen.
Schließlich entscheiden sie sich, lieber der Seneschall alles zu berichten. Sonst könnte Lady Anne von dem Refugium erfahren, wenn sie wieder in ihre Köpfe schaut und dann wäre der Klügel in ziemlicher Erklärungsnot… Weiterlesen

Blut auf der Themse 19 – Im Refugium der Schlange

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Montag, der 27.03.1882: Der Klügel sitzt in der Stadtvilla von Sir William zusammen und berät, wie sie den mutmaßlichen Jünger des Set auftragsgemäß ausschalten können. Sie beschließen, ihn nach Verlassen der Zuflucht im Innenhof „seines“ Hauses anzugreifen. Hier wird der Setit kaum Fluchtmöglichkeiten haben. Mr. Wright und Moonfield sollen sich verdunkelt im Innenhof auf die Lauer legen. Mr. Meriwether wird in Fledermausgestalt aus dem Luftraum angreifen. Lord Liam, Sir William und Sir Cedric werden auf der Straße vor dem Gebäude warten und eingreifen, sobald sie Kampfeslärm hören.
Sir Cedric erklärt zu den Möglichkeiten der Setiten, dass sie über eine exklusive Disziplin namens „Serpentis“ verfügen. Diese verleiht ihnen verschiedenartige Kräfte von Schlangen. Zudem sollen die Jünger des Set einen eigenen Taumaturgiepfad entwickelt haben. Weiterlesen

Blut auf der Themse 17 – Eine Mumie, ein Neugeborener

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Sonntag, der 19.02.1882: Der Klügel sieht sich im Hinterhof von „Randolf’s Funerals“ einem schweigenden, vermummten Gegner gegenüber, der mit schlurfenden Schritten näher kommt. Joe und Ernest, die beiden Schläger, die bereits mit angesehen haben, wie die Gestalt zwei ihrer Kumpane erschlug, flüchten zur Kellertreppe des Bestattungs- unternehmers. Die Vampire stellen sich dem Kampf. Sir Cedric versucht dem Gegner mittels eines Zaubers das Blut zu entziehen. Doch stattdessen platzt der bandagierte Körper des Fremden auf, eine Staubfahne schießt hervor und schlägt in den Tremere ein.
Mr. Meriwether lässt sich die Klauen wachsen und schlägt auf das Ding ein, unter dem Mantel fühlt sich sein Körper hart wie Sandstein an. Auch die anderen Vampire greifen in den Kampf ein: Lord Liam nutz seine Geschwindigkeit und gesteigerte Körperkraft um die Mumie zu attackieren, Moonfield umklammert sie von hinten und schlägt die Fänge in ihren Hals. Sir William schießt erst auf das Monstrum, dann leiht er sich von dem angeschlagenen Sir Cedric dessen verhexten, brennenden Degen. Die Mumie erweist sich als zäher Gegner, mehr als einmal haben die Vampire das Gefühl, nutzlos auf einen Sandsack einzuschlagen. Doch plötzlich fällt sie in sich zusammen, Fleisch und Bandagen lösen sich auf und werden als große Sandwolke vom Nachtwind davon getragen. Nur der Mantel, den die Mumie zur Tarnung getragen hat, bleibt zurück. Weiterlesen

Blut auf der Themse 16 – Ein Mordwerkzeug

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Mittwoch, 21.12.1881, die Nacht der Wintersonnenwende: Mit knapper Not ist es dem Klüngel gelungen, die beiden goldmaskierten Leichen und einen überlebenden Attentäter aus dem Tempelraum zu bergen bevor das Gebäude komplett in Flammen steht. Bei den beiden Leichen handelt es sich um Lord George Spencer-Graham, einem Bekannten von Sir William, sowie einem Unbekannten. Mr. Smitty übernimmt die Entsorgung der Toten. Der Attentäter wird vorerst im Lagerhaus von Mr. Wright versteckt. Am morgigen Abend will sich der Klüngel bei Sir William treffen und ihn ausquetschen. Weiterlesen

Blut auf der Themse 15 – Beth

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Mittwoch, 21.12.1881, die Nacht der Wintersonnenwende: Mit knapper Not ist es dem Klüngel gelungen, die beiden goldmaskierten Leichen aus dem Tempelraum zu bergen bevor das Gebäude komplett in Flammen steht. Mr. Wright und Moonfield entgeht nicht, dass Sir William beim Anblick eines der Toten einen bestürzten Eindruck macht. Anscheinend kannte er den Mann… Der überlebende, aber bewusstlose Attentäter ist ein grobschlächtiger Kerl, wie es ihn zu hunderten in dem Moloch London gibt. Sein Körper weist schwere Schusswunden auf, die ihn eigentlich hätten erledigen müssen, doch es steckt noch Leben in dem Kerl. Fürs erste wird der Attentäter im Lagerhaus von Mr. Wright untergebracht. In der morgigen Nacht soll er verhört werden… Weiterlesen

Blut auf der Themse 14 – Das Tempelattentat

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Mittwoch, 21.12.1881, die Nacht der Wintersonnenwende: Nach Einbruch der Dunkelheit haben sich die Vampire mit dem Ghul Mr. Smitty und dessen Gehilfen Butch und Morris am bewussten Einstieg in die Londoner Kanalisation getroffen. Sie werden durch den Geheimgang in den Keller eines unbewohnten Hauses geführt. Hier befindet sich der „Tempel“ von Mithras, dessen menschliche Anhänger in der längsten Nacht des Jahres ihr Ritual vollziehen wollen. Damit sie nicht auffallen, hüllen sich die Kainskinder in Roben von niederrangigen Kultmitgliedern mit silbernen Masken.

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Blut auf der Themse 13 – Ratte am Spieß

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Dienstag, den 20.12.1881: Mr. Wright erhält einen Bericht von dem Detektiv, den er beauftragt hatte, herauszufinden, wohin die Stiere geliefert wurden. Ziel der Lieferung war das Schlachthaus „Brighton´s Butchers & Fresh Meat“. Weiter schreibt der Ermittler, dass dort vor drei Tagen ein Verbrechen geschehen ist und Scotland Yard noch ermittelt. Verdunkelt macht sich der Nosferatu auf den Weg. Ein Bobby hält vor dem Haupttor Wache. Doch für den Vampir ist es ein Leichtes, in den Schlachthof einzudringen. In der Schlachthalle hängt der Geruch von Tierblut schwer in der Luft. Auch in den Fässern im Kühlraum findet sich nur Blut von Tieren. Als er im Büro die Unterlagen durchforstet, entdeckt er den Lieferschein, der sich auf die Übergabe der Rinder aus Spanien bezieht. Dort steht, dass 49 Tiere geliefert worden sind. Allerdings gibt es noch eine Ergänzung in anderer Tintenfarbe: „- 1“ hat jemand hinter der Empfangsbestätigung notiert. Eines der Tiere scheint abhanden gekommen zu sein… Mr. Wright verlässt das Gebäude so unbemerkt, wie er es betreten hat. Weiterlesen